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Veranstaltungen

 
ab sofort (13. März 2020)

Absage von Veranstaltungen
KZ-Gedenkstätte Dachau geschlossen

Die KZ-Gedenkstätte Dachau ist vom  Montag, den  16. März an geschlossen.
•             Das Gelände der Gedenkstätte, alle Ausstellungsbereiche, das Besucherzentrum und die Verwaltung mit Archiv und Bibliothek sind geschlossen.
•             Sämtliche Veranstaltungen, Rundgänge und Seminare der Gedenkstätte entfallen. Auch Rundgänge von Kooperationspartnern und weiteren Anbietern können nicht stattfinden.
•             Die Zugänge zum Gelände der Gedenkstätte werden für die Öffentlichkeit gesperrt. Dies betrifft auch die religiösen Gedenkorte auf dem Gedenkstättengelände.
•             Der Besucherparkplatz wird ebenfalls gesperrt.

Ebenso mußten folgende Veranstaltungen abgesagt werden:
Freitag, 3. April, 16.00 Uhr Kreuzweg in der KZ-Gedenkstätte Dachau
Mittwoch, 29. April, 12.00 Uhr Gottesdienst zum 75. Jahrestag der Befreiung mit den polnischen Gemeinden
Sonntag, 3. Mai - Alle Veranstaltungen zum  75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau

Meldung der KZ-Gedenkstätte vom 17. April 2020:
„Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise muss die KZ-Gedenkstätte Dachau leider über
Sonntag, 3. Mai 2020 hinaus bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben.
Wir bitten um Ihr Verständnis. Vielen Dank.“

Meldung der Stiftung Bayerische Gedenkstätten vom 7. Mai 2020:
Zeitnahe Wiedereröffnung der KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg
Die KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg öffnen nach der Corona-bedingten Gesamtschließung ab 11. Mai schrittweise wieder für den Publikumsverkehr. Dafür haben die Gedenkstätten Hygiene-Konzepte entwickelt, die den Besuchern größtmöglichen Schutz bieten sollen.
In der KZ-Gedenkstätte Dachau sind ab Montag, 11. Mai, zunächst das Außengelände und der Krematoriumsbereich zugänglich.
Ab 18. Mai öffnet dann auch wieder das Besucherzentrum (zunächst ohne Bistro).



Links:
KZ-Gedenkstätte Dachau
Stiftung Bayerische Gedenkstätten
 
Ab Mittwoch, 29. April 2020 | ab 17.00 Uhr

Ökumenischer Video-Gottesdienst
zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau

Wegen der Corona-Krise ist die KZ-Gedenkstätte Dachau bis auf Weiteres geschlossen.
Alle öffentlichen Veranstaltungen zum 75. Jahrestag der Befreiung sind abgesagt.

Auf Bitten von Familien von überlebenden Häftlingen und von amerikanischen Soldaten, die am 29. April 1945 Dachau befreit haben, wird in der Evangelischen Versöhnungskirche auf dem Gelände des ehemaligen Häftlingslagers ein kurzer ökumenischer Gottesdienst aufgezeichnet.

Im Mittelpunkt der Andacht stehen Zeugnisse von Häftlingen des Konzentrationslagers Dachau.
Das NS-Regime hatte ab dem 22. März 1933 etwa 206.000 Menschen aus 34 Nationen in dieses KZ und in die später errichteten Außenlager verschleppt. Das Lager gehörte zu den ersten in Hitler-Deutschland und wurde zum Modell für die späteren Orte des SS-Terrors.
Erinnerungen der Widerstandskämpfer Joseph Rovan (Frankreich) und Karl Adolf Groß (Deutschland) an ihre Befreiung lesen Kirchenrat Dr. Björn Mensing und Pastoralreferent Ludwig Schmidinger, die Beauftragten der evangelischen und der katholischen Kirche für Gedenkstättenarbeit, sowie Diakon Klaus Schultz (Versöhnungskirche).
Zum Gedenken an Jura Soyfer, der die Befreiung nicht mehr erlebte, und an die mehr als 41.500 Opfer des Dachauer KZ-Systems werden Kerzen entzündet.
In der Andacht wird das Dachaulied von Jura Soyfer und Herbert Zipper vorgetragen. Die beiden linksorientierten NS-Gegner stammten aus jüdischen Familien und wurden 1938 aus Wien nach Dachau verschleppt.
Lieder auf Deutsch, Englisch und Hebräisch verbinden das Gedenken und die dankbare Erinnerung an die Befreiung vor 75 Jahren mit der Hoffnung auf eine Überwindung von Unrecht, Krieg und Not heute: „We shall overcome“.
Die Lieder werden gesungen Sophie Aeckerle aus Dachau, die an der Hochschule für Musik in Karlsruhe studiert.

Das Video (Englisch und Deutsch) wird am Mittwoch, 29. April 2020, 17 Uhr, zu der Zeit, zu der vor 75 Jahren 32.000 Männer, Frauen und Kinder in Dachau befreit wurden, von www.sonntagsblatt.de veröffentlicht und bleibt dort eingestellt.


Links:
Bericht in der Abendschau des BR vom 29.04.2020 mit zwei Kurz-Statements
Langfassung deutsch
Full version english
Kurzfassung deutsch
short version english
Bayern Evangelisch

Dokumente:
Pressemitteilung Erzbischöfliches Ordinariat und Landeskirche
Pressemitteilung Versöhnungskirche und Gedenkstättenseelsorge
Text der Andacht deutsch
Church Service english
 
ab 6. Mai 2020

Erzbischof Reinhard Kardinal Marx
zu den 75. Jahrestagen der Befreiung des KZ Dachau und des Kriegsendes

Marx in Dachau: „Ort der Erinnerung und Auftrag für heute“
Im Videoformat „Mittwochsminuten“ besucht der Kardinal die Gedenkstätte des früheren Konzentrationslagers

In den „Mittwochsminuten“ auf der Website des Erzbistums München und Freising
hat Erzbischof Reinhard Kardinal Marx
im zeitlichen Zusammenhang mit den 75. Jahrestagen
der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau und des Kriegsendes,
einen Impuls zum Nachdenken und Weiterdenken gegeben .
Näheres siehe im Video und in der Pressemitteiliung.



Links:
Meldung und Video auf MK-online (Sankt Michaelsbund)
Video auf Youtube
Startseite des Erzbistums München und Freising

Dokumente:
Pressemeldung des Erzbistums
 
29. April 2020 - Deutsche Bischofskonferenz

Wort der Deutschen Bischöfe: "Deutsche Bischöfe im Weltkrieg"

Wort der deutschen Bischöfe zum Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren veröffentlicht

„Deutsche Bischöfe im Weltkrieg“

Bei einer Video-Pressekonferenz ist heute (29. April 2020) das Wort „Deutsche Bischöfe im Weltkrieg“ veröffentlicht worden. In ihm wird die Haltung der zur Zeit des Nationalsozialismus amtierenden katholischen Bischöfe zum Zweiten Weltkrieg behandelt. Das Dokument erscheint mit Blick auf den 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs, dessen in der kommenden Woche am 8. Mai 2020 gedacht wird.

In der Pressekonferenz hob der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, hervor, dass viele Aspekte des umfassenden Themenfelds „Kirche im Nationalsozialismus“ inzwischen gut ausgeleuchtet seien. Anders verhalte es sich bei der Frage, wie es die katholischen Bischöfe mit dem Krieg gehalten hätten. „Diesbezüglich gibt es – so sagen viele – eine ‚Erinnerungslücke‘, wohl auch eine ‚Bekenntnislücke‘“, so Bischof Bätzing.  Überall in Europa werde der 8. Mai 1945 seit Jahrzehnten als „Tag des Glücks und der Freude“ erinnert. Die Deutschen hätten sich hingegen mit diesem Datum lange schwergetan. Mit wachsendem Abstand vom Geschehen sei aber auch hierzulande immer tiefer verstanden worden, dass der 8. Mai auch für die Deutschen „vor allem ein Tag der Befreiung“ war. „Auch wir sind befreit worden: von den Grauen des Krieges, von Nazi-Unterdrückung und Massenmord.“ Gerade heute gebe es Grund zur Dankbarkeit für die vielfältigen politischen und gesellschaftlichen Initiativen, die sich in den Jahrzehnten nach dem Krieg für die Aussöhnung der Völker, für Frieden und Gerechtigkeit eingesetzt hätten. Nicht zuletzt Christen und Kirchen in Ost und West hätten hier Beachtliches geleistet. Dennoch bleibe auch der Kirche „das Lernen aus der Geschichte nicht erspart“. Dies gelte auch für die Frage nach dem Verhalten der Bischöfe während des Krieges, mit dem sich ihre Nachfolger kritisch auseinandersetzen müssten. „Dass uns dies nicht ganz leichtfällt, braucht nicht verschwiegen zu werden“, so Bischof Bätzing. „Denn wir wissen, dass uns die Rolle des Richters über unsere Vorgänger nicht gut zu Gesicht steht. Keine Generation ist frei von zeitbedingten Urteilen und Vorurteilen. Dennoch müssen sich die Nachgeborenen der Geschichte stellen, um aus ihr zu lernen für Gegenwart und Zukunft.“

Bischof Dr. Heiner Wilmer (Hildesheim), Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax, erläuterte, dass sich aus der Vielzahl der „unstrittigen historischen Fakten“ über die Haltung der Bischöfe zum Krieg „ein Bild der Verstrickung“ ergebe. „Bei aller inneren Distanz zum Nationalsozialismus und bisweilen auch offener Gegnerschaft war die katholische Kirche in Deutschland Teil der Kriegsgesellschaft.“ Zwar habe sich die Perspektive vieler Bischöfe im Laufe des Krieges verändert, die Leiden des eigenen Volkes hätten in der Bewertung jedoch im Vordergrund gestanden. „Die Leiden der Anderen kamen nur ungenügend in den Blick.“ Bischof Wilmer zitierte in diesem Zusammenhang den Kernsatz des neuen Dokuments: „Indem die Bischöfe dem Krieg kein eindeutiges ‚Nein‘ entgegenstellten, sondern die meisten von ihnen den Willen zum Durchhalten stärkten, machten sie sich mitschuldig am Krieg.“

Ein eigenes Kapitel des neuen Dokumentes bemüht sich um Zugänge des Verstehens: Warum nahmen die deutschen Bischöfe keine kritischere Haltung gegenüber einem Krieg ein, dessen verbrecherischer Charakter je länger je mehr zutage trat? Bischof Wilmer fasste die wesentlichen Gesichtspunkte zusammen: „1. die traditionelle Lehre über die Legitimität staatlicher Autorität und das Verhältnis von Kirche und Staat, 2. die traditionelle Lehre vom Gerechten Krieg, 3. die gesellschaftliche Akzeptanz der selbstverständlichen Anwesenheit des Militärischen im Alltag; 4. das Verhältnis von katholischer Kirche und deutscher Nation, 5. die grundlegende Ablehnung des Kommunismus“, die den Krieg gegen die Sowjetunion akzeptabel zu machen schien. Wie die Archive zeigen, war die damalige Bischofskonferenz zudem innerlich blockiert: Bischöfe, die sich gegenüber der Politik des NS-Regimes offen kritisch verhalten wollten, scheiterten am Einstimmigkeitsprinzip und damit am Einfluss des Vorsitzenden, Kardinal Adolf Bertram, der die Bischofskonferenz auf einem vorsichtigen und in der Öffentlichkeit zurückhaltenden Kurs gegenüber der Reichsregierung halten wollte. Das neue Wort der deutschen Bischöfe erwähnt aber auch, dass es deren Vorgängern 1943 bei ihrer letzten Zusammenkunft vor dem Kriegsende gelungen sei, sich auf das gemeinsame Hirtenwort Zehn Gebote als Lebensgesetz der Völker zu verständigen, das eine deutlichere Abgrenzung gegenüber der nationalsozialistischen (Kriegs-)Politik beinhaltete.

Dr. Christoph Kösters (Bonn) von der Kommission für Zeitgeschichte ergänzte um Einblicke in den geschichtswissenschaftlichen Forschungsstand. Er erinnerte an die im Jahr 1965 getroffene grundlegende Entscheidung der deutschen Bischöfe, eine umfassende Erforschung des kirchlichen Handelns im Nationalsozialismus auf den Weg zu bringen. Der Ausspruch des Münchner Erzbischofs Kardinal Julius Döpfner, „die Kirche fürchtet nicht die Dokumente“, sei seither für die von den Bischöfen unterstützte wissenschaftliche Auseinandersetzung bestimmend. Leitfragen dieser Forschung und Auswahl der Themen seien dabei jedoch eingebunden in den allgemeinen geschichtswissenschaftlichen Diskurs: „Um die deutsche katholische Kirche nicht mehr nur als ‚Gegenüber‘ des totalitären NS-Regimes, sondern zugleich auch als Teil der Kriegsgesellschaft zu erforschen, bedurfte es einer grundlegenden Perspektiverweiterung; diese hatte einen wesentlichen Ausgangspunkt in den systematischen Nachforschungen über den Zwangsarbeitereinsatz in kirchlichen Einrichtungen“, so Kösters. „Der in den letzten Jahren erreichte Forschungsstand“ zeige darüber hinaus, dass die deutschen Bischöfe von einem seelsorglichen Bemühen geleitet gewesen seien, „dem Krieg religiösen Sinn zu verleihen“: Dieses „tradierte Denken und Sprechen über den Krieg aber scheiterte an der Realität des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges“.


Hinweise:

Die Statements von Bischof Bätzing, Bischof Wilmer und Dr. Kösters sind unten als pdf-Dateien verfügbar.

Das Dokument „Deutsche Bischöfe im Weltkrieg“ (Die deutschen Bischöfe, Nr. 107) ist unten ebenfalls als Downloaddatei verfügbar und kann unter Publikationen vorbestellt werden.

Zusätzlich stehen O-Töne von Bischof Bätzing, Bischof Wilmer und Dr. Kösters, die für Medienvertreter frei verfügbar sind, zum Herunterladen bereit. (Hinweis: Falls Ihr Browser die Datei direkt in einem Playerfenster öffnet, können Sie die Datei mit rechtem Mausklick und der Funktion „Speichern unter“ abspeichern.)



Links:
Pressemitteilung Deutsche Bischofskonrerenz mit Audiodateien / Statements

Dokumente:
Wort der Deutschen Bischöfe zu
Statement Bischof Bätzing
Statement Bischof Wilmer
Statement Dr. Kösters
 
März bis August 2020

Halbjahresprogramme zum Download

Wenn Sie gerne eine gedruckte Ausgabe des Halbjahresprogramms bekommen möchten, schreiben Sie bitte eine Mail an LSchmidinger@eomuc.de


Dokumente:
Halbjahresprogramm 2020_03-08
Halbjahresprogramm 2019_09-2020_03
Halbjahresprogramm 2019_03-08
Halbjahresprogramm 2018_09-2019-02
 
Jeden 1. Freitag im Monat | 14.30 Uhr

Gebet in der Todesangst-Christi-Kapelle

Die Katholische Seelsorge und der Karmel an der KZ-Gedenkstätte laden ein jeweils am 1. Freitag im Monat, 14.30 Uhr in der Todesangst-Christi-Kapelle.

Im Mittelpunkt dieser Andachten stehen das Gedenken und das Gebet um Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit; sie sind meist konkreten Persönlichkeiten bzw. Porträts von ehemaligen Häftlingen des Konzentrationslagers gewidmet.
Die Andacht bezieht jeweils mit einer Stille das Läuten der Glocke an der Kapelle um 14.50 Uhr ein und mündet in das Stundengebet (Non) der Schwestern in der Kirche des Karmel Heilig Blut.

Datum:   5. Juni |  3. Juli | 7. August | 4. September | 2. Oktober | 6. November | 4. Dezember
Zeit:        jeweils 14.30 Uhr
Ort:         Todesangst Christi Kapelle


 
Jeden Freitag | 12.30 Uhr

Ökumenisches Versöhnungsgebet
unter dem Nagelkreuz von Coventry

Am 8. Mai 2012, dem Jahrestag des Kriegsendes in Europa, hat Canon (Domkapitular) David Porter von der Kathedrale von Coventry, die 1940 von deutschen Bombern zerstört wurde, ein Nagelkreuz von dort für die Ökumenische Gemeinschaft der Evangelischen Versöhnungskirche und der Katholischen Seelsorge in der KZ-Gedenkstätte Dachau überbracht.

Wir sind damit Teil der weltweiten Nagelkreuzgemeinschaft.
Jeden Freitag um 12.30 Uhr laden wir  gemeinsam mit den Kollegen von der Evangelischen Versöhnungskirche zum Versöhnungsgebet von Coventry ein.
Wir freuen uns über weitere Mitwirkende!

Ort: Versöhnungskirche oder Todesangst-Christi-Kapelle


Links:
Nagelkreuzgemeinschaft
Verschiedene Informationen

Dokumente:
Pressebericht von der Übergabefeier des Nagelkreuzes
Predigt von Canon David Porter am 8. Mai 2012 bei der Übergabe des Nagelkruzes
 
Nach eigenen zeitlichen Möglichkeiten

Kriegsmäler in München - Stadtrundgang mit 12 möglicben Stationen

In oder bei vielen Kirchen gibt es aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg Denkmäler, die erinnern an die Soldaten, die aus der jeweiligen Gemeinde im Krieg umgekommen sind. Meist werden sie einfach als „Kriegerdenkmal“ oder „Kriegeraltar“ bezeichnet. Dabei wurde die Erinnerung in unterschiedlicher Weise mit Vorstellungen vom Krieg und von einem künftigen Frieden verbunden. Auch der Tod der im Krieg gebliebenen Männer wird verschieden gedeutet.
Seit 2015 ist die App „Kriegsmäler“ verfügbar: Zwölf Standorte können über eine interaktive Karte erschlossen werden. Begleittexte, historische Abbildungen, aktuelle Fotos und Audiokommentare bieten ausführliche Hintergrundinformationen: s.a. www.offergeld-applications.de/kriegsmaeler-in-muenchen
Der Rundgang wurde erarbeitet und wird durchgeführt von
Dr. Antonia Leugers und Sebastian Offergeld M.A.

Die App „Kriegsmäler“ bietet eine Auswahl katholischer, evangelischer und jüdischer Denkmäler aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg an ihren historischen Standorten in München. Der besondere Fokus liegt auf der Deutung der Text-, Bild- und Symbolsprache des jeweiligen Denkmals, durch die sich die Vertreter der Religionsgemeinschaften in der damaligen gesellschaftlichen Debatte um Krieg und Frieden positionierten.
Die zwölf Standorte können über eine interaktive Karte erschlossen werden. Begleittexte, historische Abbildungen, aktuelle Fotos und Audiokommentare geben ausführliche Hintergrundinformationen. Eine Einleitung und ein zusammenfassender Kommentar erleichtern die historische Einordnung. Ein vollständiges Nachweisverzeichnis ermöglicht die weitere Vertiefung.
Die integrierte Navigationsfunktion und die Einbindung von „Google Street View“ erlauben einen virtuellen oder realen Stadtrundgang durch München.

WISSENSCHAFTLICHE KONZEPTION:
Prof. Dr. Andreas Holzem, Dr. Antonia Leugers  |  Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte | Eberhard Karls Universität Tübingen  |  www.uni-tuebingen.de > Fakultäten > Katholisch-Theologische Fakultät > Lehrstühle > Mittlere und Neuere Kirchengeschichte

ENTWICKLUNG, BEARBEITUNG, DESIGN / GESTALTUNG:
Sebastian Offergeld M.A.
Offergeld Applications - Neue Wege digitaler Wissensvermittlung – München
www.offergeld-applications.de

FÖRDERUNG:
Diese App ist im Rahmen des DFG-Projekts „Katholische Kriegsfriedensdiskurse (1914/18-1939/45). München zwischen kulturellem Pluralismus und ‚Hauptstadt der Bewegung’“ am Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Eberhard Karls Universität Tübingen entstanden und wurde unter Verwendung der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Verfügung gestellten Mittel publiziert.
Die Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau / Fachbereich Erinnerungs- und Gedenk-stättenarbeit und die Theologische Hochschule der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Augusta-na, haben die Virtuelle Ausstellung finanziell gefördert.
Wir danken der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Frau Dr. h.c. Charlotte Knobloch, für die freundliche Erlaubnis, auf dem Neuen Israelitischen Friedhof München fotografieren zu dürfen.
Wir danken allen Inhabern von Bildrechten für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung. Die Autoren dieser App haben sich bemüht, die Inhaber der Rechte an den veröffentlichten Abbildungen ausfindig zu machen. Dies ist nicht in allen Fällen gelungen. Die Autoren erklären sich deswegen nach den üblichen Regularien zur Abgeltung solcher Rechte bereit, falls diese nachgewiesen werden können.

HINWEISE ZUR APP "KRIEGSMAELER"
Zitierweise: Andreas Holzem, Antonia Leugers, Axel Töllner, Kriegsmäler der Religionsgemeinschaften in München. Eine Auswahl der Jahre 1921 bis 1937. (Stand: 1. August 2015). APP "Kriegsmäler"
Im nächsten Jahr wird ein Buch mit ausführlicherem Darstellungsteil zu den Kriegsmälern erscheinen.
Alle historischen Abbildungen wurden aus archivrechtlichen Schutzvorgaben in niedriger Auflösung aufgenommen. Der Abbildungsnachweis ist unter dem Zeichen ? in Kurzform, bei den Nachweisen (Abbildungen, Literatur, Archive, Auskünfte) jeweils ausführlich mit Signatur belegt.
Das Impressum (i) enthält alle rechtlich relevanten Informationen.


Links:
Startpunkt Sankt Ursula
LINK zur APP Kriegsmäler in München im App Store
LINK zur APP Kriegsmäler in München bei Google
LINK zu Offergeld Applications
 
Z U M  A U S L E I H E N :

Ausstellung:
Fritz Gerlich (1883-1934) – Als Journalist gegen Hitler

In der Nacht von 30. Juni auf 1. Juli 1934 wurde Fritz Michael Gerlich im KZ Dachau ermordet. Am 9. März 1933 wurde er gleich nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten von einem SA-Trupp in der Redaktion der Zeitschrift „Der gerade Weg“ verhaftet. In den 15 Monate im Polizeigefängnis in München und in Stadelheim war er mehrfach schwersten Misshandlungen ausgesetzt. Seit 1930 hatte Gerlich mit seiner Zeitschrift gegen Hitler und die Nazis gekämpft: „Nationalsozialismus heißt: Lüge, Hass, Brudermord und grenzenlose Not.”

Die Ausstellung zeigt auf 17 Bannern (ca. 80x220 cm) vor allem Dokumente der Auseinandersetzung Fritz Gerlichs mit dem Nationalsozialismus und einige biografische Informationen.

Sie kann ausgeliehen werden. Nähere Informationen bei Ludwig Schmidinger (siehe Kontakt).


Links:
Film bei Landesmediendienste Bayern: Geheimakte Gerlich/Bell
Website zu Gerlich

Dokumente:
Bericht in der SZ-Dachau vom 28.05.09
 
Auf Anfrage: Hofstatt, Innenhof (Zugang von Färbergraben und Sendlinger Straße), München

Der Gerade Weg gegen Hitler
auf den Spuren von Dr. Fritz Gerlich
- von den Nationalsozialisten ermordeter Journalist

Geführter Rundgang mit u.a. folgenden Stationen 
ehemaliges SZ‑Gebäude |  Hofstatt, Ettstraße (Polizeipräsidium) | Pater-Rupert-Mayer-Museum (Bürgersaalkirche) | Dom.
Dauer: ca. 2 Stunden
In der von ihm herausgegebenen Zeitung "Der gerade Weg" hatte Fritz Gerlich u.a. am 31. Juli 1932 geschrieben „Nationalsozialismus heißt: Lüge, Hass, Brudermord und grenzenlose Not.”Schon am 9. März 1933 wurde er in seinen Redaktionsräumen von den Nationalsozialisten mißhandelt und verhaftet, im Polizei-Gefängnis in der Ettstraße im Mai 1933 fast totgeschlagen und zum Selbstmord aufgefordert.
Am 30. Juni 1934 wurde er von der Ettstraße in das Konzentrationslager Dachau verschleppt und dort noch in derselben Nacht ermordet.

Kooperation mit Münchner Bildungswerk e.V.
Karten sind am Treffpunkt erhältlich!

Das Bayerische Fernsehen brachte im Juni 2014 eine zu Gerlich - der Rundgangsleiter Georg Walser kommt mehrfach zu Wort (siehe LINK - leider nicht mehr in der Mediathek)


Links:
Treffpunkt Hofstatt
LINK zum MÜNCHNER BILDUNGSWERK
LINK zu STATTREISEN
Dokumentation des BR zu Fritz Gerlich
Arbeitshilfe von www.filmwerk.de zum Film
 
verschiedene Termine im Jahr 2019

Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Dachau

Die KZ-Gedenkstätte Dachau und deren Bildungsabteilung führen z.T. regelmäßige Veranstaltungen durch; soweit sie nicht hier erscheinen, sind sie auf der homepage der KZ-Gedenkstätte angekündigt.

Zeitzeugengespräche | Themenführungen | Vorträge | Buchvorstellung


Links:
Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Dachau