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Veranstaltungen

 
August 2020 bis Februar 2021

Halbjahresprogramme zum Download

Wenn Sie gerne eine gedruckte Ausgabe des Halbjahresprogramms bekommen möchten, schreiben Sie bitte eine Mail an LSchmidinger@eomuc.de


Dokumente:
Halbjahresprogramm 2021_03-08
Halbjahresprogramm 2020_09-2021_02
Halbjahresprogramm 2020_03-08
Halbjahresprogramm 2019_09-2020_03
Halbjahresprogramm 2019_03-08
Halbjahresprogramm 2018_09-2019-02
 
Jeden 1. Freitag im Monat | 14.30 Uhr

Gebet in der Todesangst-Christi-Kapelle

Die Katholische Seelsorge und der Karmel an der KZ-Gedenkstätte laden ein jeweils am 1. Freitag im Monat, 14.30 Uhr in der Todesangst-Christi-Kapelle.

Im Mittelpunkt dieser Andachten stehen das Gedenken und das Gebet um Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit; sie sind meist konkreten Persönlichkeiten bzw. Porträts von ehemaligen Häftlingen des Konzentrationslagers gewidmet.
Die Andacht bezieht jeweils mit einer Stille das Läuten der Glocke an der Kapelle um 14.50 Uhr ein und mündet in das Stundengebet (Non) der Schwestern in der Kirche des Karmel Heilig Blut.

Datum:   2. Juli | 6. August
Zeit:        jeweils 14.30 Uhr
Ort:         Todesangst Christi Kapelle


 
Jeden Freitag | 12.30 Uhr

Ökumenisches Versöhnungsgebet
unter dem Nagelkreuz von Coventry

Am 8. Mai 2012, dem Jahrestag des Kriegsendes in Europa, hat Canon (Domkapitular) David Porter von der Kathedrale von Coventry, die 1940 von deutschen Bombern zerstört wurde, ein Nagelkreuz von dort für die Ökumenische Gemeinschaft der Evangelischen Versöhnungskirche und der Katholischen Seelsorge in der KZ-Gedenkstätte Dachau überbracht.
Wir sind damit Teil der weltweiten Nagelkreuzgemeinschaft.
Jeden Freitag um 12.30 Uhr laden wir zum Versöhnungsgebet von Coventry in die Versöhnungskirche ein.
Wir freuen uns über weitere Mitwirkende!

Für die Zeit der Gesamtschließung der KZ-Gedenkstätte Dachau haben wir uns entschieden, jede Woche am Freitag die Aufzeichnung eines ökumenischen Coventry-Gebets zu veröffentlichen.
Begonnen haben wir mit dem 29. Januar 2021.
Die Andachten werden abwechselnd gestaltet von
Diakon Frank Schleicher, Pfarrer Dr. Björn Mensing von der Versöhungskirche
und Pastoralreferent Ludwig Schmidinger von der Katholischen Seelsorge
Den LINK dazu siehe unten.


Links:
Nagelkreuzgemeinschaft
Verschiedene Informationen
LINK zum aktuellen Versöhnungsgebet
Hinweis im Sonntagsblatt vom 4. Februar 2021

Dokumente:
Pressebericht von der Übergabefeier des Nagelkreuzes
Predigt von Canon David Porter am 8. Mai 2012 bei der Übergabe des Nagelkruzes
 
Dienstag, 11. Mai 2021 | 19.00 Uhr | ONLINE - Kapelle Regina Pacis am Leitenberg - ONLINE

Bibel ganz anders - Dieser Berg ruft: "Friede!"

Die Regina-Pacis-Kapelle erinnert an die in Dachau und anderen Konzentrationslagern ermordeten Italiener. Und sie mahnt zu Frieden und Versöhnung. Hier lesen wir Texte, die von der Sehnsucht nach Frieden erzählen und erfahren mehr über die Bedeutung dieses historischen Ortes.

Wegen der Pandemie-Bedingungen präsentieren wir das Ganze im Livestream auf facebook -
LINK siehe unten.

Referenten: PR Friedrich Bernack und PR Ludwig Schmidinger

Informationen bei: Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau
LSchmidinger@eomuc.de  | Telefon 081 31 / 32 17 31

Kooperation:
domberg-akademie - Stiftung Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freising
Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau
KZ-Gedenkstätte Dachau (Liveaufnahme bzw. Videoaufzeichnung durch Maximilian Lütgens)



Links:
LINK zur online-Veranstaltung
Domberg-Akademie | Stiftung Bildungszentrum Freising
Aufnahme der Veranstaltung am Leitenberg vom 11. Mai 2021 (Maximilian Lütgens)

Dokumente:
Präsentation - SW
 
Sonntag, 6. Juni 2021 | 15.00 Uhr -> Abgesagt

Die religiösen Gedenkorte in der KZ-Gedenkstätte Dachau
Rundgang im Freien

Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit (7. bis 14. März 2021)
„… zu Eurem Gedächtnis: Visual History“
Dachau ist bis heute ein Synonym für den menschenverachtenden NS Unterdrückungsapparat, „ein Bezirk, dessen Boden uns durch die Sohlen brennt, auch wenn wir ihn nie betreten haben“ (Ulrich Conrads). Bereits kurz nach der Befreiung gab es Planungen, das Lagerareal durch Kreuzzei-chen und Kirchenbauten christlich zu prägen. Zwischen 1960 und 1967, im Kontext der Errichtung der KZ-Gedenkstätte, entstanden die kath- Todesangst-Christi-Kapelle, die jüd. Gedenkstätte und die evang. Versöhnungskirche. Dazu kam der Karmel Heilig Blut und später die russ.-orth. Christi-Auferstehungs-Gedächtniskapelle. Die religiösen Erinnerungsorte künden vom gesellschaftlichen Neuaufbruch und vom aufrechten Willen zum Gedenken. Der Rundgang stellt Geschichte und Symbolik der religiösen Bauten vor.

Der Rundgang muss leider noch einmal abgesagt; da die KZ-Gedenkstätte zwar seit 31.05.geöffnet ist, aber noch keine Rundgänge in Gruppen stattfinden dürfen.

Ob oder wann der Rundgang zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird, ist momentan noch unklar.

Kooperation: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Kath. Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte, Evang. Versöhnungskirche, Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, Russ.-Orth. Christi-Auferstehungs-Gemeinde


Links:
Link zum Verlag für das Büchlein von Kai Kappel zu den religiösen Gedenkorten
 
Samstag, 12. Juni 2021 | 14.00 Uhr | muss leider abgesagt werden!

Geistliche im KZ Dachau - Themenrundgang

Das Schicksal der 2.720 Geistlichen, die ab 1940 aus anderen Haftstätten und Konzentrationslagern in das KZ Dachau verschleppt wurden, hat die Geschichte während der Haftzeit, aber auch die Entstehung und Gestaltung der späteren Gedenkstätte in nicht geringem Maße beeinflusst. Besonders anhand der 1.800 polnischen Geistlichen wird deutlich, wie unterschiedlich Angehörige verschiedener Nationalitätenbehandelt wurden. Allein von diesen hat fast jeder Zweite das Lager nicht überlebt. Darüber hinaus waren Kleriker aus ganz Europa hier inhaftiert, aus 138 Diözesen und 25 Orden, aus allen christlichen Konfessionen.                                    
Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Dachau

Leider sind in der KZ-Gedenkstätte noch keine geführten Rundgänge in Präsenz möglich - deshalb muß dieser Rundgang abgesagt werden.

 
Samstag, 12. Juni 2021 | 18.00 Uhr und 19.30 Uhr

Gedenktag: Selige Märtyrer von Dachau - Eucharistiefeier
und Theaterstück "ABGERUNGEN" zu Pater Richard Henkes

Über 200.000 Menschen waren in der Zeit von 22. März 1933 bis zur Befreiung am 29. April 1945 im Konzentrationslager Dachau inhaftiert, mehr als 41.500 sind dort umgekommen bzw. ermordet worden. Die katholische Kirche hat bisher 57 wegen ihres besonderen Lebens- und Glaubenszeugnisses zu Seligen erklärt, zuletzt  Pater Richard Henkes SAC (am 15.9.2016 in Limburg).

Um die Erinnerung an diese Glaubenszeugen im Bewußtsein zu halten und mit ihrem Lebenszeugnis die Gläubigen zu ermutigen, ist seit 2017 der Gedenktag am 12. Juni in den Diözesankalender von München und Freising aufgenommen worden. Mit dem Gottesdienst im Karmel Heilig Blut wird dieser Seligen am Ort des Geschehens gedacht.
18.00 Uhr     Eucharistiefeier im Karmel Heilig Blut - Anmeldung im Karmel erforderlich - siehe unten!
19.30 Uhr     „Abgerungen“ – Theaterstück zu Pater Richard Henkes SAC –
                      mit Voranmeldung – siehe unten

Richard Henkes war am 26. Mai 1900 in Ruppach/Westerwald geboren, hat nach dem Abitur das Noviziat bei den Pallottinern begonnen, 1925 wurde er zum Priester geweiht und war dann zumeist als Lehrer und Seelsorger tätig. Im April 1943 von der Gestapo im annektierten Teil der Tschechoslowakei verhaftet, war er ab Juli 1943 im Konzentrationslager Dachau. Anfang 1945 meldete er sich freiwillig in der Typhusbaracke zum Krankendienst, pflegte tschechische Mithäftlinge, infizierte sich dabei und starb am 22. Februar. Am 15. September 2019 wurde er in Limburg seliggesprochen. Er war nicht nur ein mutiger Kritiker, der klar Stellung gegen die Nazis bezog, sondern auch Friedensstifter und Vermittler zwischen Tschechen und Deutschen.

Im Theaterstück entdeckt ein junger Mann seine Begeisterung für das Leben und Wirken von Pater Henkes. Zugleich stellt er immer wieder dessen Entscheidungen und Einstellungen in Frage. Die Auseinandersetzung mit dem Leben von Richard Henkes fordert ihn heraus, über sein Leben neu nachzudenken und das eigene Ringen und Fragen auch an die Zuschauer weiterzugeben.

Boris Weber, der Autor und Regisseur des Stückes, schreibt dazu: „Meine Bewunderung ist groß! Wie kann ein Mensch sein Gottvertrauen, seine Liebe und sein Wirken derart in Gottes Hände legen? Wie sehr muss man mit sich ringen, um sich tatsächlich – den nahezu sicheren Tod vor Augen – auf Gottes Klopfen und Rufen einzulassen!“
Umgesetzt/dargestellt wird das Stück von dem Schauspieler Bruno Lehan (Koblenz) Mehr zum Stück und Autor finden Sie unter dem LINK weiter unten.

Die Aufführung findet im Freien im Klosterhof des Karmel Heilig Blut statt. Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

Für die Teilnahme müssen Sie sich bis Donnerstag, 10. Juni verbindlich anmelden mit Name, Vorname, Adresse, Telefon bei: LSchmidinger@eomuc.de oder Telefon 081 31 / 32 17 31 (auch auf Anrufbeantworter).
Eine zweite Aufführung am Samstagnachmittag um 16.30 Uhr findet nicht statt.
Kooperation: Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau, Karmel Heilig Blut, Evangelische Versöhnungskirche
Weitere Aufführungen  in Freising:
Sonntag, 13. Juni 2021 - 17:00 Freising, Pallottikirche – Pallottinerstraße Verbunden mit einer Wortgottesfeier.
Sonntag, 13. Juni 2021 - 19:00 Freising, Pallottikirche – Pallottinerstraße Verbunden mit einer Wortgottesfeier. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
s.a. http://haltung-heute.de/
Pallotti-Haus
Pallottinerstr. 2, 85354 Freising,
Tel. 081 61 / 96 89-0
Fax 081 61 / 96 89-820
E-Mail: freising@pallottiner.org
www.pallottiner-freising.de




Links:
LINK zur Anmeldung für den Gottesdienst am 12.06. | 18.00 Uhr im Karmel Heilig Blut
Informationen zum Theaterstück
Selige Märtyrer von Dachau
Liste der Seligen Märtyrer von Dachau
Liturgische Texte zum Gedenktag "Selige Märtyrer von Dachau"
 
Sonntag, 20. Juni 2021 | 16.00 Uhr | Versöhnungskirche

Konzertandacht zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

Als Hitler-Deutschland am 22. Juni 1941 die Sowjetunion überfiel, gab es aus den deutschen Kirchen Zustimmung. Die Evangelische Versöhnungskirche und die Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau erinnern an diese schuldhafte Verstrickung und gedenken der Opfer des Vernichtungskrieges, gemeinsam mit Nikola David, Kantor der Liberalen jüdischen Gemeinde München Beth Shalom, und Mayya Bakulina aus Russland, frühere Freiwillige von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) an der Versöhnungskirche.

Kantor David trägt Lieder auf Russisch, Jiddisch, Hebräisch und Deutsch vor, am Piano und an der Orgel begleitet von Stephanie Knauer. Neben der Musik steht die biographische Erinnerung an Menschen aus der Sowjetunion im Mittelpunkt, die, wie mehr als 25.000 ihrer Landsleute, als Häftlinge ins KZ Dachau verschleppt wurden. Die meisten von ihnen stammten aus der Ukraine, aus Belarus und Russland, jeder vierte war unter 19 Jahren, manche noch Kinder. Erinnert wird auch an die über 4.000 sowjetischen Kriegsgefangenen, die zur Ermordung durch Dachauer SS-Männer auf den Schießplatz Hebertshausen gebracht wurden, unter ihnen viele Juden.

Weitere Mitwirkende der Konzertandacht: Kirchenrat Dr. Björn Mensing (Landeskirchlicher Beauftragter für evangelische Gedenkstättenarbeit), Frank Schleicher (Diakon der Versöhnungskirche), Pastoralreferent Ludwig Schmidinger (Bischöflicher Beauftragter für KZ-Gedenkstättenarbeit in der Erzdiözese München und Freising), Karla Steeb (Studentin, Freiwillige an der Versöhnungskirche). 

An der öffentlichen Präsenzveranstaltung (keine Anmeldepflicht) kann man auch via Livestream teilnehmen



Links:
Livestream zur Konzertandacht am 20. Juni 2021
Gedenkfeier am 22. Juni 2021 | 17.00 Uhr am ehemaligen Schießplatz Hebertshausen - Livestream
 
Donnerstag, 24. Juni und Freitag, 25. Juni 2021

Glaube in der Diktatur (Seminar)
Religion und Kirche im Nationalsozialismus

Das Seminar zum Thema Glaube in der Diktatur gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil besteht aus einer Einführung zu Glaube und Religion in der NS-Zeit und stellt Biografien wichtiger Akteure vor. Hier wird auch ein Film zum Thema gezeigt und diskutiert (bevorzugt "Der neunte Tag", ein Film von Volker Schlöndorff, der auf dem Tagebuch des Luxemburger Priesters Jean Bernard über seine Zeit im Konzentrationslager Dachau beruht). Zum zweiten Teil treffen sich die Beteiligten zu einem Gedenkstättenrundgang mit dem Schwerpunkt Kirchen, Religion und Glaube im Nationalsozialismus. Hier wird besonders auf die religiösen Häftlinge eingegangen. Eine Reflexion vor Ort schließt den Rundgang ab.
Ablauf: Ein Treffen mit Filmvorführung und Filmgespräch (4 Stunden) und ein Rundgang in der KZ-Gedenkstätte Dachau (3,5 Stunden). Sollte der Rundgang coronabedingt nicht stattfinden können, wird er durch eine zusätzliche digitale Sitzung ersetzt.
Gefördert aus Mitteln des Bayerischen Kultusministeriums und des Bezirks Oberbayerns.
Für Ihre Gruppe können Sie eigene Termine vereinbaren unter fleischer@dachauer-forum.de
Referentinnen:
Sr. Elinor Grimm und Antje Roser-Huckle
Online-Angebot
- gebührenfrei
Anmeldung: Dachauer Forum, Tel. 081 31 / 996 88-0, info@dachauer-forum.de


Links:
Ausschreibung beim Dachauer Forum e.V.
 
seit 1. November 2020 | online / Appstore bzw. Playstore

Gedenk-APP zu den Geistlichen in Dachau

Für die fast 2800 Geistlichen verschiedener Konfessionen (katholisch, evangelisch, orthodox, jüdisch und muslimisch), die zumeist ab 1940 im Konzentrationslager Dachau waren, steht ab sofort eine Gedenk-App zur Verfügung. Mit dieser ist es möglich, nicht nur die Namen zu suchen, sondern auch ihre Lebensdaten zu finden. Auch Recherchen zu Konfession, oder Diözesan- oder Ordenszugehörigkeit sowie der Nationalität sind möglich. Mit den Abfragen kann man die auch Daten zur Verfolgung der Geistlichen erschließen.
Das Ganze ist verbunden mit einer Karte bzw. Navigationsfunktion, mit der auch ein Rundgang zu ausgewählten Biografien mit geistlicher Betrachtung am Ort durchgeführt werden kann. Die App wird in einer deutschen, englischen und polnischen Version erstellt.
Finanziert wurde die APP durch die Erzdiözese München und Freising. Die Grunddaten für die APP wurden über einen Kooperationsvertrag durch die KZ-Gedenkstätte Dachau zur Verfügung gestellt und durch weitere Quellen ergänzt.
Systemvoraussetzungen: Android-Version ab 6.0
iOS-Version ab 13.5 bzw. iPhone ab 6s



Links:
Informationen zur Gedenkapp auf erzbistum-muenchen.de
APP Geistliche im KZ Dachau - im applestore (iOS)
APP Geistliche im KZ Dachau - im playstore (Android)
Offergeld-Applications

Dokumente:
Informationsblatt zur APP "Geistliche im KZ Dachau" zum Ausdrucken
Falt-Informationsblatt zur APP
 
Dienstag, 12. bis Sonntag, 17. Oktober 2021

Studienreise nach KRAKAU und AUSCHWITZ

Reiseleitung: Dipl.-Theologe Hans Rehm, ehem. Fachreferent für Erinnerungsarbeit
Laut Bayerischem Pilgerbüro soll die Reise auch durchgeführt werden, falls die Mindestteilnehmerzahl nicht ganz erreicht wird.
Veranstalter: Bayerisches Pilgerbüro in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit,  Gegen Vergessen, für Demokratie e.V., Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau



Links:
LINK zu Rehmreisen
Ausschreibung und Anmeldeformular
 
Dienstag, 2. bis Samstag, 13. November 2021

Israel und Palästina - Begegnungen im Heiligen Land

Leitung: Dipl. Theol. Hans Rehm, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München-Regensburg, ehem. Fachreferent für Erinnerungsarbeit

Genaue Reisebeschreibung und Anmeldeformular siehe unten bei den LINKs.

Anmeldung  bei: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V. München
Marsstraße 5 - 80335 München Tel. 089 / 59 472 0 Fax 089 / 59 89 83 

Reiseveranstalter: Bayerisches Pilgerbüro Studienreisen GmbH
Dachauer Straße 9 - 80335 München Telefon: 089 / 54 58 11-0 Telefax: 089 / 54 58 11-69



Links:
Rehmreisen - Israel
Ausschreibung und Anmeldeformular für diese Reise
Reiseveranstalter Bayerisches Pilgerbüro
Anmeldung bei der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V.
 
Online - Meldung

„Miteinander von Juden und Christen sichtbar machen“
Kardinal Marx würdigt anlässlich Fertigstellung von Synagogen-Gedenkband interreligiöse Gemeinschaft

München, 23. April 2021. Kardinal Reinhard Marx hat seinen Wunsch bekräftigt, „dass für die Zukunft das lebendige Miteinander von Juden und Christen auch sichtbar wird, dass wir noch mehr voneinander lernen“. Schließlich sei Jesus „nicht zunächst katholisch oder evangelisch, er ist zunächst gläubiger Jude und wir können ihn nicht kennenlernen, ohne dass wir wirklich tief einsteigen in die Geschichte des Judentums, des Alten Testaments, in seine religiöse Vorstellungswelt“, sagt der Erzbischof von München und Freising in einer Videobotschaft anlässlich der Fertigstellung des bayerischen Synagogen-Gedenkbands „Mehr als Steine“, dessen letzte Bücher am Sonntag, 25. April, im jüdischen Gemeindezentrum „Shalom Europa“ in Würzburg präsentiert werden. 

Marx würdigt die Werke des Synagogen-Gedenkbands als wichtige Dokumente des Lebens jüdischer Gemeinden in Deutschland: „Sie erinnern an das lange Wirken des Judentums in unserem Land. An die Präsenz, die 1700 Jahre alt ist, wie wir in diesem Jahr ja in besonderer Weise erinnern.“ Die Bände könnten zugleich ein Anstoß für weitere Aufarbeitung sein. „Denn natürlich wissen wir, die Geschichte des Judentums in Europa ist auch verwoben mit einer großen Schuldgeschichte, auch der katholischen Kirche“, so Marx. Die Judenfeindschaft in Europa, „die auch die Kirche mitbefördert hat, war sozusagen ein Anknüpfungspunkt für den rassistischen Antisemitismus“, der im 20. Jahrhundert zur „schrecklichen Shoah“ führte.  

Im Rahmen des Zweiten Vatikanischen Konzils habe die katholische Kirche ein neues Kapitel aufgeschlagen und deutlich gemacht, „dass die Juden unsere älteren Geschwister sind, dass das Judentum die heilige Wurzel ist, aus der das Christentum hervorgegangen ist“. Somit gelte für Christen, „dass wir uns selbst nicht verstehen können, ohne die Juden kennenzulernen: das Alte Testament, die jüdische Geschichte, die jüdische Liturgie“, so Marx. Er sei „froh darüber, dass in den Jahrzehnten nach dem Konzil der intensive Dialog zwischen Juden und Christen fortgesetzt wurde“. Zugleich warnte der Erzbischof, der Antisemitismus sei nicht überwunden, sondern bleibe „eine große Gefahr für das Zusammenleben der Menschen“.

Das Gesamtwerk „Mehr als Steine“ sei nun ein Beispiel, „wie der Dialog eben nicht nur theoretisch stattfindet, sondern sich praktisch zeigt. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar“, so Marx. Nun müsse hier weiter angesetzt werden: „Wir brauchen die theologischen Gespräche, die Päpste besuchen die Synagoge in Rom oder die Klagemauer oder Ausschwitz und bekennen sich auch zur eigenen Verantwortung der Kirche.“ So müsse stets gelten: „Juden und Christen lassen sich in unserem Land nie wieder auseinanderbringen!“ 

Mehr Informationen zu dem Projekt „Mehr als Steine“ sind unter www.synagogenprojekt.de zu finden. Der Synagogen-Gedenkband Bayern bietet eine umfassende Dokumentation der über 200 jüdischen Gemeinden, die es in den Jahren um 1930 im Gebiet des heutigen Bayern gab. (hs)

Links:
zur Originalmeldung
 
29. April 2020 - Deutsche Bischofskonferenz

Wort der Deutschen Bischöfe: "Deutsche Bischöfe im Weltkrieg"

Wort der deutschen Bischöfe zum Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren veröffentlicht

„Deutsche Bischöfe im Weltkrieg“

Bei einer Video-Pressekonferenz ist heute (29. April 2020) das Wort „Deutsche Bischöfe im Weltkrieg“ veröffentlicht worden. In ihm wird die Haltung der zur Zeit des Nationalsozialismus amtierenden katholischen Bischöfe zum Zweiten Weltkrieg behandelt. Das Dokument erscheint mit Blick auf den 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs, dessen in der kommenden Woche am 8. Mai 2020 gedacht wird.

In der Pressekonferenz hob der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, hervor, dass viele Aspekte des umfassenden Themenfelds „Kirche im Nationalsozialismus“ inzwischen gut ausgeleuchtet seien. Anders verhalte es sich bei der Frage, wie es die katholischen Bischöfe mit dem Krieg gehalten hätten. „Diesbezüglich gibt es – so sagen viele – eine ‚Erinnerungslücke‘, wohl auch eine ‚Bekenntnislücke‘“, so Bischof Bätzing.  Überall in Europa werde der 8. Mai 1945 seit Jahrzehnten als „Tag des Glücks und der Freude“ erinnert. Die Deutschen hätten sich hingegen mit diesem Datum lange schwergetan. Mit wachsendem Abstand vom Geschehen sei aber auch hierzulande immer tiefer verstanden worden, dass der 8. Mai auch für die Deutschen „vor allem ein Tag der Befreiung“ war. „Auch wir sind befreit worden: von den Grauen des Krieges, von Nazi-Unterdrückung und Massenmord.“ Gerade heute gebe es Grund zur Dankbarkeit für die vielfältigen politischen und gesellschaftlichen Initiativen, die sich in den Jahrzehnten nach dem Krieg für die Aussöhnung der Völker, für Frieden und Gerechtigkeit eingesetzt hätten. Nicht zuletzt Christen und Kirchen in Ost und West hätten hier Beachtliches geleistet. Dennoch bleibe auch der Kirche „das Lernen aus der Geschichte nicht erspart“. Dies gelte auch für die Frage nach dem Verhalten der Bischöfe während des Krieges, mit dem sich ihre Nachfolger kritisch auseinandersetzen müssten. „Dass uns dies nicht ganz leichtfällt, braucht nicht verschwiegen zu werden“, so Bischof Bätzing. „Denn wir wissen, dass uns die Rolle des Richters über unsere Vorgänger nicht gut zu Gesicht steht. Keine Generation ist frei von zeitbedingten Urteilen und Vorurteilen. Dennoch müssen sich die Nachgeborenen der Geschichte stellen, um aus ihr zu lernen für Gegenwart und Zukunft.“

Bischof Dr. Heiner Wilmer (Hildesheim), Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax, erläuterte, dass sich aus der Vielzahl der „unstrittigen historischen Fakten“ über die Haltung der Bischöfe zum Krieg „ein Bild der Verstrickung“ ergebe. „Bei aller inneren Distanz zum Nationalsozialismus und bisweilen auch offener Gegnerschaft war die katholische Kirche in Deutschland Teil der Kriegsgesellschaft.“ Zwar habe sich die Perspektive vieler Bischöfe im Laufe des Krieges verändert, die Leiden des eigenen Volkes hätten in der Bewertung jedoch im Vordergrund gestanden. „Die Leiden der Anderen kamen nur ungenügend in den Blick.“ Bischof Wilmer zitierte in diesem Zusammenhang den Kernsatz des neuen Dokuments: „Indem die Bischöfe dem Krieg kein eindeutiges ‚Nein‘ entgegenstellten, sondern die meisten von ihnen den Willen zum Durchhalten stärkten, machten sie sich mitschuldig am Krieg.“

Ein eigenes Kapitel des neuen Dokumentes bemüht sich um Zugänge des Verstehens: Warum nahmen die deutschen Bischöfe keine kritischere Haltung gegenüber einem Krieg ein, dessen verbrecherischer Charakter je länger je mehr zutage trat? Bischof Wilmer fasste die wesentlichen Gesichtspunkte zusammen: „1. die traditionelle Lehre über die Legitimität staatlicher Autorität und das Verhältnis von Kirche und Staat, 2. die traditionelle Lehre vom Gerechten Krieg, 3. die gesellschaftliche Akzeptanz der selbstverständlichen Anwesenheit des Militärischen im Alltag; 4. das Verhältnis von katholischer Kirche und deutscher Nation, 5. die grundlegende Ablehnung des Kommunismus“, die den Krieg gegen die Sowjetunion akzeptabel zu machen schien. Wie die Archive zeigen, war die damalige Bischofskonferenz zudem innerlich blockiert: Bischöfe, die sich gegenüber der Politik des NS-Regimes offen kritisch verhalten wollten, scheiterten am Einstimmigkeitsprinzip und damit am Einfluss des Vorsitzenden, Kardinal Adolf Bertram, der die Bischofskonferenz auf einem vorsichtigen und in der Öffentlichkeit zurückhaltenden Kurs gegenüber der Reichsregierung halten wollte. Das neue Wort der deutschen Bischöfe erwähnt aber auch, dass es deren Vorgängern 1943 bei ihrer letzten Zusammenkunft vor dem Kriegsende gelungen sei, sich auf das gemeinsame Hirtenwort Zehn Gebote als Lebensgesetz der Völker zu verständigen, das eine deutlichere Abgrenzung gegenüber der nationalsozialistischen (Kriegs-)Politik beinhaltete.

Dr. Christoph Kösters (Bonn) von der Kommission für Zeitgeschichte ergänzte um Einblicke in den geschichtswissenschaftlichen Forschungsstand. Er erinnerte an die im Jahr 1965 getroffene grundlegende Entscheidung der deutschen Bischöfe, eine umfassende Erforschung des kirchlichen Handelns im Nationalsozialismus auf den Weg zu bringen. Der Ausspruch des Münchner Erzbischofs Kardinal Julius Döpfner, „die Kirche fürchtet nicht die Dokumente“, sei seither für die von den Bischöfen unterstützte wissenschaftliche Auseinandersetzung bestimmend. Leitfragen dieser Forschung und Auswahl der Themen seien dabei jedoch eingebunden in den allgemeinen geschichtswissenschaftlichen Diskurs: „Um die deutsche katholische Kirche nicht mehr nur als ‚Gegenüber‘ des totalitären NS-Regimes, sondern zugleich auch als Teil der Kriegsgesellschaft zu erforschen, bedurfte es einer grundlegenden Perspektiverweiterung; diese hatte einen wesentlichen Ausgangspunkt in den systematischen Nachforschungen über den Zwangsarbeitereinsatz in kirchlichen Einrichtungen“, so Kösters. „Der in den letzten Jahren erreichte Forschungsstand“ zeige darüber hinaus, dass die deutschen Bischöfe von einem seelsorglichen Bemühen geleitet gewesen seien, „dem Krieg religiösen Sinn zu verleihen“: Dieses „tradierte Denken und Sprechen über den Krieg aber scheiterte an der Realität des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges“.


Hinweise:

Die Statements von Bischof Bätzing, Bischof Wilmer und Dr. Kösters sind unten als pdf-Dateien verfügbar.

Das Dokument „Deutsche Bischöfe im Weltkrieg“ (Die deutschen Bischöfe, Nr. 107) ist unten ebenfalls als Downloaddatei verfügbar und kann unter Publikationen vorbestellt werden.

Zusätzlich stehen O-Töne von Bischof Bätzing, Bischof Wilmer und Dr. Kösters, die für Medienvertreter frei verfügbar sind, zum Herunterladen bereit. (Hinweis: Falls Ihr Browser die Datei direkt in einem Playerfenster öffnet, können Sie die Datei mit rechtem Mausklick und der Funktion „Speichern unter“ abspeichern.)



Links:
Pressemitteilung Deutsche Bischofskonrerenz mit Audiodateien / Statements

Dokumente:
Wort der Deutschen Bischöfe zu
Statement Bischof Bätzing
Statement Bischof Wilmer
Statement Dr. Kösters
 
ab 6. Mai 2020

Erzbischof Reinhard Kardinal Marx
zu den 75. Jahrestagen der Befreiung des KZ Dachau und des Kriegsendes

Marx in Dachau: „Ort der Erinnerung und Auftrag für heute“
Im Videoformat „Mittwochsminuten“ besucht der Kardinal die Gedenkstätte des früheren Konzentrationslagers

In den „Mittwochsminuten“ auf der Website des Erzbistums München und Freising
hat Erzbischof Reinhard Kardinal Marx
im zeitlichen Zusammenhang mit den 75. Jahrestagen
der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau und des Kriegsendes,
einen Impuls zum Nachdenken und Weiterdenken gegeben .
Näheres siehe im Video und in der Pressemitteiliung.



Links:
Meldung und Video auf MK-online (Sankt Michaelsbund)
Video auf Youtube
Startseite des Erzbistums München und Freising

Dokumente:
Pressemeldung des Erzbistums
 
Nach eigenen zeitlichen Möglichkeiten

Kriegsmäler in München - Stadtrundgang mit 12 möglicben Stationen

In oder bei vielen Kirchen gibt es aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg Denkmäler, die erinnern an die Soldaten, die aus der jeweiligen Gemeinde im Krieg umgekommen sind. Meist werden sie einfach als „Kriegerdenkmal“ oder „Kriegeraltar“ bezeichnet. Dabei wurde die Erinnerung in unterschiedlicher Weise mit Vorstellungen vom Krieg und von einem künftigen Frieden verbunden. Auch der Tod der im Krieg gebliebenen Männer wird verschieden gedeutet.
Seit 2015 ist die App „Kriegsmäler“ verfügbar: Zwölf Standorte können über eine interaktive Karte erschlossen werden. Begleittexte, historische Abbildungen, aktuelle Fotos und Audiokommentare bieten ausführliche Hintergrundinformationen: s.a. www.offergeld-applications.de/kriegsmaeler-in-muenchen
Der Rundgang wurde erarbeitet und wird durchgeführt von
Dr. Antonia Leugers und Sebastian Offergeld M.A.

Die App „Kriegsmäler“ bietet eine Auswahl katholischer, evangelischer und jüdischer Denkmäler aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg an ihren historischen Standorten in München. Der besondere Fokus liegt auf der Deutung der Text-, Bild- und Symbolsprache des jeweiligen Denkmals, durch die sich die Vertreter der Religionsgemeinschaften in der damaligen gesellschaftlichen Debatte um Krieg und Frieden positionierten.
Die zwölf Standorte können über eine interaktive Karte erschlossen werden. Begleittexte, historische Abbildungen, aktuelle Fotos und Audiokommentare geben ausführliche Hintergrundinformationen. Eine Einleitung und ein zusammenfassender Kommentar erleichtern die historische Einordnung. Ein vollständiges Nachweisverzeichnis ermöglicht die weitere Vertiefung.
Die integrierte Navigationsfunktion und die Einbindung von „Google Street View“ erlauben einen virtuellen oder realen Stadtrundgang durch München.

WISSENSCHAFTLICHE KONZEPTION:
Prof. Dr. Andreas Holzem, Dr. Antonia Leugers  |  Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte | Eberhard Karls Universität Tübingen  |  www.uni-tuebingen.de > Fakultäten > Katholisch-Theologische Fakultät > Lehrstühle > Mittlere und Neuere Kirchengeschichte

ENTWICKLUNG, BEARBEITUNG, DESIGN / GESTALTUNG:
Sebastian Offergeld M.A.
Offergeld Applications - Neue Wege digitaler Wissensvermittlung – München
www.offergeld-applications.de

FÖRDERUNG:
Diese App ist im Rahmen des DFG-Projekts „Katholische Kriegsfriedensdiskurse (1914/18-1939/45). München zwischen kulturellem Pluralismus und ‚Hauptstadt der Bewegung’“ am Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Eberhard Karls Universität Tübingen entstanden und wurde unter Verwendung der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Verfügung gestellten Mittel publiziert.
Die Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau / Fachbereich Erinnerungs- und Gedenk-stättenarbeit und die Theologische Hochschule der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Augusta-na, haben die Virtuelle Ausstellung finanziell gefördert.
Wir danken der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Frau Dr. h.c. Charlotte Knobloch, für die freundliche Erlaubnis, auf dem Neuen Israelitischen Friedhof München fotografieren zu dürfen.
Wir danken allen Inhabern von Bildrechten für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung. Die Autoren dieser App haben sich bemüht, die Inhaber der Rechte an den veröffentlichten Abbildungen ausfindig zu machen. Dies ist nicht in allen Fällen gelungen. Die Autoren erklären sich deswegen nach den üblichen Regularien zur Abgeltung solcher Rechte bereit, falls diese nachgewiesen werden können.

HINWEISE ZUR APP "KRIEGSMAELER"
Zitierweise: Andreas Holzem, Antonia Leugers, Axel Töllner, Kriegsmäler der Religionsgemeinschaften in München. Eine Auswahl der Jahre 1921 bis 1937. (Stand: 1. August 2015). APP "Kriegsmäler"
Im nächsten Jahr wird ein Buch mit ausführlicherem Darstellungsteil zu den Kriegsmälern erscheinen.
Alle historischen Abbildungen wurden aus archivrechtlichen Schutzvorgaben in niedriger Auflösung aufgenommen. Der Abbildungsnachweis ist unter dem Zeichen ? in Kurzform, bei den Nachweisen (Abbildungen, Literatur, Archive, Auskünfte) jeweils ausführlich mit Signatur belegt.
Das Impressum (i) enthält alle rechtlich relevanten Informationen.


Links:
Startpunkt Sankt Ursula
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Z U M  A U S L E I H E N :

Ausstellung:
Fritz Gerlich (1883-1934) – Als Journalist gegen Hitler

In der Nacht von 30. Juni auf 1. Juli 1934 wurde Fritz Michael Gerlich im KZ Dachau ermordet. Am 9. März 1933 wurde er gleich nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten von einem SA-Trupp in der Redaktion der Zeitschrift „Der gerade Weg“ verhaftet. In den 15 Monate im Polizeigefängnis in München und in Stadelheim war er mehrfach schwersten Misshandlungen ausgesetzt. Seit 1930 hatte Gerlich mit seiner Zeitschrift gegen Hitler und die Nazis gekämpft: „Nationalsozialismus heißt: Lüge, Hass, Brudermord und grenzenlose Not.”

Die Ausstellung zeigt auf 17 Bannern (ca. 80x220 cm) vor allem Dokumente der Auseinandersetzung Fritz Gerlichs mit dem Nationalsozialismus und einige biografische Informationen.

Sie kann ausgeliehen werden. Nähere Informationen bei Ludwig Schmidinger (siehe Kontakt).


Links:
Film bei Landesmediendienste Bayern: Geheimakte Gerlich/Bell
Website zu Gerlich

Dokumente:
Bericht in der SZ-Dachau vom 28.05.09
 
verschiedene Termine im Jahr 2019

Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Dachau

Die KZ-Gedenkstätte Dachau und deren Bildungsabteilung führen z.T. regelmäßige Veranstaltungen durch; soweit sie nicht hier erscheinen, sind sie auf der homepage der KZ-Gedenkstätte angekündigt.

Zeitzeugengespräche | Themenführungen | Vorträge | Buchvorstellung


Links:
Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Dachau