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Veranstaltungen

 
März bis August 2018

Halbjahresprogramm zum Download




Dokumente:
März bis September 2018
 
Verschiedene Termine im Jahr 2018

75 Jahre Weiße Rose - Gedenkveranstaltungen

2018 jähren sich zum 75. Mal die Tage, an denen die Mitglieder der Weißen Rose – Sophie und Hans Scholl, Christoph Probst und Alexander Schmorell, sowie Willi Graf, Kurt Huber und Hans Leipelt – verhaftet, verurteilt, und ermordet worden sind.
Ihr Lebens- und Glaubenszeugnis verbindet sie nicht nur über den Tod hinaus, sondern auch über die Grenzen der Konfessionen. Deshalb wird es verschiedene Gedenkveranstaltungen geben, auch einen zentralen ökumenischen Gottesdienst.
Für diese Veranstaltungen wurde eine eigene website eingerichtet - Siehe LINK:



Links:
75 Jahre Weiße Rose

Dokumente:
Faltblatt zu den Weiße-Rose-Veranstaltungen zum download
 
Jeden 1. Freitag im Monat | 14.30 Uhr

Gebet in der Todesangst-Christi-Kapelle

Die Katholische Seelsorge und der Karmel an der KZ-Gedenkstätte laden ein jeweils am 1. Freitag im Monat, 14.30 Uhr in der Todesangst-Christi-Kapelle.

Im Mittelpunkt dieser Andachten stehen das Gedenken und das Gebet um Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit; sie sind meist konkreten Persönlichkeiten bzw. Porträts von ehemaligen Häftlingen des Konzentrationslagers gewidmet.
Die Andacht bezieht jeweils mit einer Stille das Läuten der Glocke an der Kapelle um 14.50 Uhr ein und mündet in das Stundengebet (Non) der Schwestern in der Kirche des Karmel Heilig Blut.

Datum:   1. Juni | 6. Juli | 3. August | 7. September | 5. Oktober | 2. November: Allerseelen: 16.00 Uhr | 7. Dezember
Zeit:        jeweils 14.30 Uhr
Ort:         Todesangst Christi Kapelle


 
Jeden Freitag | 12.30 Uhr

Ökumenisches Versöhnungsgebet
unter dem Nagelkreuz von Coventry

Am 8. Mai 2012, dem Jahrestag des Kriegsendes in Europa, hat Canon (Domkapitular) David Porter von der Kathedrale von Coventry, die 1940 von deutschen Bombern zerstört wurde, ein Nagelkreuz von dort für die Ökumenische Gemeinschaft der Evangelischen Versöhnungskirche und der Katholischen Seelsorge in der KZ-Gedenkstätte Dachau überbracht.

Wir sind damit Teil der weltweiten Nagelkreuzgemeinschaft.
Jeden Freitag um 12.30 Uhr laden wir  gemeinsam mit den Kollegen von der Evangelischen Versöhnungskirche zum Versöhnungsgebet von Coventry ein.
Wir freuen uns über weitere Mitwirkende!

Ort: Versöhnungskirche oder Todesangst-Christi-Kapelle


Links:
Nagelkreuzgemeinschaft
Verschiedene Informationen

Dokumente:
Pressebericht von der Übergabefeier des Nagelkreuzes
Predigt von Canon David Porter am 8. Mai 2012 bei der Übergabe des Nagelkruzes
 
Donnerstag, 31. Mai 2018 | 9.00 Uhr | Karmel Heilig Blut Dachau - Klosterkirche

Fronleichnam - Hochfest des Leibes und Blutes Christi

Eucharistiefeier mit Prozession
und Statio am Block 26 und  in der Todesangst-Christi-Kapelle

Die Menschwerdung des Sohnes ist das große Ereignis in der Geschichte Gottes mit den Menschen. Mit dem irdischen Leben Jesu ist die Menschwerdung aber noch nicht an ihr Ziel und Ende gekommen. Sie setzt sich fort in den Sakramenten. In der Eucharistie ist Christus für uns zum Brot des Lebens geworden. Er ruft uns zum heiligen Mahl, zum Fest der offenbar gewordenen Liebe.


Links:
die liturgischen Texte zum Fronleichnamsfest
 
Donnerstag, 5. Juni 2018 | 19.00 Uhr | KZ-Gedenkstätte - Sonderausstellungsraum

"Nein, wir wollen nicht mehr arbeiten, wir haben Hunger" / Lesung

„Was am 12. Januar 1945 schließlich den Ausschlag gegeben hat, weiß ich eigentlich nicht mehr. Obwohl, soweit ich weiß, nie über die Möglichkeit eines Streiks gesprochen worden war, wurde kurz nach der Mittagspause plötzlich vorn im Saal die Arbeit niedergelegt. Nein, wir wollen nicht mehr arbeiten, wir haben Hunger."
In ihrem Erinnerungsbericht schildert die Niederländerin Hendrika Jacoba (Kiky) Gerritsen-Heinsius (1921-1990) eindringlich den Streik der Frauen und berichtet ausführlich über die schweren Arbeitsbedingungen im Werk und das Leben im KZ-Außenlager in München-Giesing, in der Weißenseestraße.
Von 1944 bis kurz vor ihrer Befreiung am 30. April 1945 waren dort etwa 550 weibliche Häftlinge untergebracht; mehrheitlich politische Gefangene aus den Niederlanden und Polen. Die Frauen arbeiteten im Agfa-Camerawerk als Zwangsarbeiterinnen für die Rüstungsindustrie im NS-Staat.
Der niederländische Historiker Jos Sinnema hat die Recherchen für die Biografie von Kiky Gerritsen-Heinsius für das Dachauer Gedächtnisbuch begleitet. Vor einigen Jahren bearbeitete er mit Unterstützung von Kikys Wittwer Piet Gerritsen ihren Erinnerungsbericht „Die Welt war weiß“. Jan von Ommen, Sohn von Renny van Ommen-de Vries, einer Mitgefangenen Kikys, ist es zu verdanken, dass der Text in die deutsche Sprache übersetzt wurde.
Die Münchner Schauspielerin und Regisseurin Lydia Starkulla liest ausgewählte Passagen dieses beeindruckenden Erinnerungsberichts.
Kooperation: KZ-Gedenkstätte Dachau und Evang. Versöhnungskirche

 
Freitag, 8. Juni 2018 | 14.30 Uhr | München Sankt-Jakobs-Platz

Solidaritätsaktion Zusammenstehen gegen Antisemitismus!

Die Häufung antisemitischer Übergriffe in den vergangenen Wochen entsetzt und erschüttert uns zutiefst. Sie ist Ausdruck eines gesellschaftlichen Klimas, in dem sich menschenfeindliche Einstellungen immer öfter in Form menschenverachtender Parolen und Taten entladen.
Es ist unerträglich, dass Jüdinnen und Juden in Deutschland wieder bzw. immer noch in Angst vor Beschimpfungen und Beleidigungen, vor Ausgrenzung oder gar vor gewalttätigen Übergriffen leben müssen.
Wir rufen deshalb alle Münchnerinnen und Münchner dazu auf, am 8. Juni 2018 auf dem St.-Jakobs-Platz ein eindrucksvolles Zeichen der Solidarität mit den Münchner Jüdinnen und Juden zu setzen – mit oder ohne Kippa.
Am 8. Juni erinnern wir zugleich an die Zerstörung der ehemaligen Münchner Hauptsynagoge vor 80 Jahren, die auf persönlichen Befehl Adolf Hitlers von der nationalsozialistischen Münchner Stadtverwaltung mit großem Eifer betrieben wurde.
Aufruf des Münchner Oberbürgermeisters Dieter Reiter, unterzeichnet von:
AWO München-Stadt | Bayerischer Flüchtlingsrat | Bellevue di Monaco | DGB Region München | Erzbischöfliches Ordinariat München | Evangelisch-Lutherisches Dekanat München | Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. | Griechisch-orthodoxe Metropolie in München und Deutschland | Institut für Zeitgeschichte | Jüdisches Museum München | Kreisjugendring München-Stadt | KZ-Gedenkstätte Dachau | Lichterkette e.V. | Ludwig-Maximilians-Universität München | München ist bunt! e.V. | Münchner Forum für Islam e.V. | Münchner Stadtmuseum | NS-Dokumentationszentrum München | Weiße Rose Stiftung e.V. | V.i.S.d.P.: Oberbürgermeister Dieter Reiter, Rathaus



Dokumente:
Aufruf
 
Freitag, 8. bis Sonntag, 10. Juni 2018 | Evangelische Akademie Tutzing

TAGUNG: 75 Jahre Weiße Rose – Was bleibt?

Die ermordeten Mitglieder der Weißen Rose wurden früh zu Ikonen des Widerstands. Ihr Mut und ihre Aufrichtigkeit inmitten des Inhumanen bleiben herausragend. Zur Auseinandersetzung mit ihrem Kampf gegen Diktatur und Unrecht gehört indes mehr als die Heroisierung. Blicke auf Geschichte und Nachgeschichte.
In der Tagung wird nach den Motiven zum Widerstand der einzelnen Protagonisten gefragt, nach dem zeitlichen Kontext des Widerstands und nach den konkreten Aktionen und Zielen der Weißen Rose. Unsere Referierenden richten den Fokus auf die zentralen Akteure und ihr Umfeld sowie auf die Bedingungen für oppositionelles Handeln und Kommunikation in der Diktatur. Zudem geht es auch um die Geschichte der Erinnerung an die Weiße Rose nach 1945: Wie wurde erinnert und hat sich ihr Bild in der Geschichte gewandelt? Was sagt uns die Botschaft der Weißen Rose heute? Darüber reden wir auch mit Zeitzeugen und Studierenden.

Programm und Anmeldung s.u. : (Anmeldeschluss ist der 25. Mai 2018)
Für Schüler/innen, Auszubildende und Studierende gibt es einen besonderen Preisnachlass. Diese können an der gesamten Wochenendtagung zum Preis von 30 Euro (inkl. Verpflegung und Übernachtung im DZ) teilnehmen. Die Anzahl dieser Plätze ist begrenzt, so dass sich ggf. eine baldige Anmeldung empfiehlt.
Veranstalter: Evangelische Akademie Tutzing, Evangelische Versöhnungskirche in der KZ Gedenkstätte Dachau, Weiße Rose Stiftung e.V.



Dokumente:
Tagung Weiße Rose - Tutzing - Ausschreibung und Anmeldung
 
Dienstag, 12. Juni 2018 | 19.00 Uhr | Karmel Heilig Blut Dachau

Eucharistiefeier zum Gedenktag
SELIGE MÄRTYRER VON DACHAU

Über 200.000 Menschen waren im Konzentrationslager Dachau in-haftiert, über 40.000 sind dort umgekommen bzw. ermordet worden. Die katholische Kirche hat bisher 56 wegen ihres besonderen Lebens- und Glaubenszeugnisses zu Seligen erklärt, zuletzt Pater Engelmar Unzeitig CMM (am 24.9.2016).
Allein im Jahr 1942, also vor 76 Jahren sind vierzig von diesen Seligen umgekommen bzw. ermordet worden.
Um die Erinnerung an sie im Bewußtsein zu halten, ist seit  2017 ist der Gedenktag am 12. Juni neu in den Diözesankalender von München und Freising aufgenommen worden.


Links:
website zu den Seligen Märtyrere von Dachau

Dokumente:
Namen der Seligen
Liturgische Texte
 
Donnerstag, 14. Juni | 17.00 Uhr | Institut für Bayerische Geschichte, Ludwigstraße 14, 80539 München

Zum Wandel des Faulhaber-Bildes | Archive - Akteure - Zeitzeugen

Dr. Antonia Leugers, Universität Erfurt
Moderation: Prof. Dr. Ferdinand Kramer, Ludwig-Maximilians-Universität München
Lesesaal der Bibliothek des Instituts für Bayerische Geschichte https://v.bayern.de/44RjC
(U 3 / U 6 | U 4 / U 5  Odeonsplatz)
Veranstalter: Institut für Bayerische Geschichte:


Links:
Plakat zu Faulhaber - Leugers
Veranstalter
 
Donnerstag, 14. Juni | 19.00 Uhr | Evang. Stadtakademie

„Am Anfang, bei Beginn …“ Auslegung von Anfang an

Die Gretchenfrage der Fundamentalisten lautet: Wie hältst Du es mit dem biblischen Schöpfungsbericht? Sie bekämpfen mit Berufung auf den Buchstaben naturwissenschaftliche Theorien wie die Evolutionstheorie. Aber was sagt dieser Buchstabe genau? Es ist vielleicht kein Zufall, dass in der genauen Mitte der 79.976 Wörter des Pentateuch die nachdrückliche Forderung steht: „auslegen, auslegen“ (Lev. 10,16). Die Traditionen der monotheistischen Religionen waren sich stets der Vieldeutigkeit und Auslegungsbedürftigkeit ihrer Heiligen Schriften bewußt und sie haben den Fundamentalismus stets verurteilt.
In diesem Vortrag soll die Bedeutungsvielfalt des biblischen Schöpfungsberichtes entfaltet werden.
Referent: Prof. Dr. Daniel Krochmalnik (Professor für Jüdische Religionslehre, -pädagogik und -didaktik an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, und Privatdozent für Jüdische Philosophie am Philosophischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)
Eintritt: € 8,00 | ermäßigt € 7,00 | Studierende frei
Veranstalter: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und Evangelische Stadtakademie Münche
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Links:
Evangelische Stadtakademie
Anmeldung
 
Freitag, 22. Juni 2018 | 17.00 Uhr | ehemaliger SS-Schießplatz Hebertshausen

Gedenken am ehemaligen SS-Schießplatz Hebertshausen

„Rund 4.000 Rotarmisten sind auf dem SS-Schiesplatz bei Hebertshausen vom Spätsommer 1941 bis zum Sommer 1942 auf grausame Weise ermordet worden.
„… In unauflöslichem Zusammenhang stehen die Opfer des nationalsozialistischen Angriffs-, Eroberungs-, Versklavungs- und Vernichtungskriegs gegen die Sowjetunion, der mit dem 22. Juni 1941 begonnen hatte und fast 27 Millionen Menschen der Bevölkerung der UdSSR das Leben kostete.  Der größte, blutigste und verbrecherischste Krieg der Weltgeschichte war von vorneherein als ein Megaverbrechen geplant worden. ‚Hierbei werden zweifellos zig Millionen Menschen verhungern‘, heißt es in der Vorlage des Ernährungsstaatssekreträrs Herbert Backe vom 2. Mai 1941 zu den absehbaren Folgen der Nahrungsmittelausfuhr aus dem eroberten Gebiet.“ (aus der Rede von Dr. Jürgen Zarusky zum 22.06.2017)
Zugang hier: https://v.bayern.de/wSdjS oder hier: https://v.bayern.de/Txj7H
Freisinger Straße 124 | 85221 Dachau | oder über Akazienring - Hebertshausen
Veranstalter: Förderverein für Internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit in Dachau e.V. | Zur Alten Schießstatt 1 | 85221 Dachau | Tel: 081 31 / 33 03 | e-mail: info@foerderverein-dachau.de

 
Sonntag, 1. Juli 2018 | 14.30 Uhr | Kirche Christkönig, Notburgastraße 15, 80639 München-Nymphenburg

Kriegsmäler in München - Stadtrundgang III
und als APP! für realen und / oder virtuellen Stadtrundgang

In oder bei vielen Kirchen gibt es aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg Denkmäler, die erinnern an die Soldaten, die aus der jeweiligen Gemeinde im Krieg umgekommen sind. Meist werden sie einfach als „Kriegerdenkmal“ oder „Kriegeraltar“ bezeichnet. Dabei wurde die Erinnerung in unterschiedlicher Weise mit Vorstellungen vom Krieg und von einem künftigen Frieden verbunden. Auch der Tod der im Krieg gebliebenen Männer wird verschieden gedeutet.
Der Rundgang zeigt an vier (dieses Mal katholischen) Münchner Gotteshäusern exemplarisch diese verschiedenen Deutungen auf.
Kriegergedächtniskapelle bei Christkönig, Notburgastraße – München-Nymphenburg (1925)
Kriegergedächtnisaltar in St. Rupert, Gollierplatz 1 – München-Westend (1927)
Lageplan: https://v.bayern.de/By8Gb |
Kriegergedenktafeln in St. Maximilian, Auenstraße 1 – München-Isarvorstadt (1923)
Lageplan: https://v.bayern.de/Rxp5P  |
Chorfresko in Maria Königin des Friedens, Werinherstraße 50 München-Giesing (1937)
Lageplan: https://v.bayern.de/Bn3M9  
ReferentIn: Dr. Antonia Leugers, Kirchenhistorikerin und Sebastian Offergeld M.A.
Anmeldung erbeten bis Donnerstag, 28. Juni 2018 an LSchmidinger@eomuc.de 
MVV-Tageskarte erforderlich -
Beginn an der  Kirche Christkönig, Notburgastraße 15, 80639 München, Trambahnhaltestelle Romanplatz (Linie 16) - Plan: https://v.bayern.de/w234D
(Acht weitere Kriegsmäler – darunter zwei jüdische und zwei evangelische wurden in zwei vorhergehenden Rundgängen 2015 und 2017 erschlossen; diese können unter www.offergeld-applications.de/kriegsmaeler-in-muenchen digital bzw. virtuell nachvollzogen werden.


Die App „Kriegsmäler“ bietet eine Auswahl katholischer, evangelischer und jüdischer Denkmäler aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg an ihren historischen Standorten in München. Der besondere Fokus liegt auf der Deutung der Text-, Bild- und Symbolsprache des jeweiligen Denkmals, durch die sich die Vertreter der Religionsgemeinschaften in der damaligen gesellschaftlichen Debatte um Krieg und Frieden positionierten.
Die zwölf Standorte können über eine interaktive Karte erschlossen werden. Begleittexte, historische Abbildungen, aktuelle Fotos und Audiokommentare geben ausführliche Hintergrundinformationen. Eine Einleitung und ein zusammenfassender Kommentar erleichtern die historische Einordnung. Ein vollständiges Nachweisverzeichnis ermöglicht die weitere Vertiefung.
Die integrierte Navigationsfunktion und die Einbindung von „Google Street View“ erlauben einen virtuellen oder realen Stadtrundgang durch München.

WISSENSCHAFTLICHE KONZEPTION:
Prof. Dr. Andreas Holzem, Dr. Antonia Leugers  |  Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte | Eberhard Karls Universität Tübingen  |  www.uni-tuebingen.de > Fakultäten > Katholisch-Theologische Fakultät > Lehrstühle > Mittlere und Neuere Kirchengeschichte

ENTWICKLUNG, BEARBEITUNG, DESIGN / GESTALTUNG:
Sebastian Offergeld M.A.
Offergeld Applications - Neue Wege digitaler Wissensvermittlung – München
www.offergeld-applications.de

FÖRDERUNG:
Diese App ist im Rahmen des DFG-Projekts „Katholische Kriegsfriedensdiskurse (1914/18-1939/45). München zwischen kulturellem Pluralismus und ‚Hauptstadt der Bewegung’“ am Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Eberhard Karls Universität Tübingen entstanden und wurde unter Verwendung der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Verfügung gestellten Mittel publiziert.
Die Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau / Fachbereich Erinnerungs- und Gedenk-stättenarbeit und die Theologische Hochschule der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Augusta-na, haben die Virtuelle Ausstellung finanziell gefördert.
Wir danken der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Frau Dr. h.c. Charlotte Knobloch, für die freundliche Erlaubnis, auf dem Neuen Israelitischen Friedhof München fotografieren zu dürfen.
Wir danken allen Inhabern von Bildrechten für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung. Die Autoren dieser App haben sich bemüht, die Inhaber der Rechte an den veröffentlichten Abbildungen ausfindig zu machen. Dies ist nicht in allen Fällen gelungen. Die Autoren erklären sich deswegen nach den üblichen Regularien zur Abgeltung solcher Rechte bereit, falls diese nachgewiesen werden können.

HINWEISE ZUR APP "KRIEGSMAELER"
Zitierweise: Andreas Holzem, Antonia Leugers, Axel Töllner, Kriegsmäler der Religionsgemeinschaften in München. Eine Auswahl der Jahre 1921 bis 1937. (Stand: 1. August 2015). APP "Kriegsmäler"
Im nächsten Jahr wird ein Buch mit ausführlicherem Darstellungsteil zu den Kriegsmälern erscheinen.
Alle historischen Abbildungen wurden aus archivrechtlichen Schutzvorgaben in niedriger Auflösung aufgenommen. Der Abbildungsnachweis ist unter dem Zeichen ? in Kurzform, bei den Nachweisen (Abbildungen, Literatur, Archive, Auskünfte) jeweils ausführlich mit Signatur belegt.
Das Impressum (i) enthält alle rechtlich relevanten Informationen.



Links:
LINK zur APP Kriegsmäler in München im App Store
LINK zur APP Kriegsmäler in München bei Google
LINK zu Offergeld Applications
 
Auf Anfrage: Hofstatt, Innenhof (Zugang von Färbergraben und Sendlinger Straße), München

Der Gerade Weg gegen Hitler
auf den Spuren von Dr. Fritz Gerlich
- von den Nationalsozialisten ermordeter Journalist

Geführter Rundgang mit u.a. folgenden Stationen 
ehemaliges SZ‑Gebäude |  Hofstatt, Ettstraße (Polizeipräsidium) | Pater-Rupert-Mayer-Museum (Bürgersaalkirche) | Dom.
Referent:  Georg Walser   ||   Dauer: ca. 2 Stunden
In der von ihm herausgegebenen Zeitung "Der gerade Weg" hatte Fritz Gerlich u.a. am 31. Juli 1932 geschrieben „Nationalsozialismus heißt: Lüge, Hass, Brudermord und grenzenlose Not.”Schon am 9. März 1933 wurde er in seinen Redaktionsräumen von den Nationalsozialisten mißhandelt und verhaftet, im Polizei-Gefängnis in der Ettstraße im Mai 1933 fast totgeschlagen und zum Selbstmord aufgefordert.
Am 30. Juni 1934 wurde er von der Ettstraße in das Konzentrationslager Dachau verschleppt und dort noch in derselben Nacht ermordet.

Referent: Georg Walser, Zorneding | Kursgebühr € 9,-- MVV Ticket erforderlich!
Kooperation mit Münchner Bildungswerk e.V.
Karten sind am Treffpunkt erhältlich!

Das Bayerische Fernsehen brachte im Juni 2014 eine zu Gerlich - der Rundgangsleiter Georg Walser kommt mehrfach zu Wort (siehe LINK - leider nicht mehr in der Mediathek)


Links:
Treffpunkt Hofstatt
LINK zum MÜNCHNER BILDUNGSWERK
LINK zu STATTREISEN
Dokumentation des BR zu Fritz Gerlich
Arbeitshilfe von www.filmwerk.de zum Film
 
Samstag, 16. Dezember 2017 | 17.30 Uhr | München - Dom Zu Unserer Lieben Frau

Feierliche Eucharistiefeier zur Eröffnung des Seligsprechungsverfahrens von
FRITZ GERLICH und ROMANO GUARDINI

Für den Historiker und Journalisten Fritz Gerlich (* 15.02.1883 in Stettin  + 30.06./01.07.1934 im KZ Dachau) und den Religionsphilosophen Romano Guardini (*17.02.1885 in Verona  + 01.10.1968 in München) ist ein Seligsprechungsverfahren eingeleitet worden.  Zur feierlichen Eröffnung findet ein Gottesdienst im Dom Zu Unserer Lieben Frau in München mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx statt, zu dem alle herzlich eingeladen sind.


Links:
Zum Seligsprechungsprozess
Biografie und Fotos zum Download - Fritz Gerlich
Biografie und Fotos zum Download - Romano Guardini
 
Z U M  A U S L E I H E N :

Ausstellung:
Fritz Gerlich (1883-1934) – Als Journalist gegen Hitler

In der Nacht von 30. Juni auf 1. Juli 1934 wurde Fritz Michael Gerlich im KZ Dachau ermordet. Am 9. März 1933 wurde er gleich nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten von einem SA-Trupp in der Redaktion der Zeitschrift „Der gerade Weg“ verhaftet. In den 15 Monate im Polizeigefängnis in München und in Stadelheim war er mehrfach schwersten Misshandlungen ausgesetzt. Seit 1930 hatte Gerlich mit seiner Zeitschrift gegen Hitler und die Nazis gekämpft: „Nationalsozialismus heißt: Lüge, Hass, Brudermord und grenzenlose Not.”

Die Ausstellung zeigt auf 17 Bannern (ca. 80x220 cm) vor allem Dokumente der Auseinandersetzung Fritz Gerlichs mit dem Nationalsozialismus und einige biografische Informationen.

Sie kann ausgeliehen werden. Nähere Informationen bei Ludwig Schmidinger (siehe Kontakt).


Links:
Film bei Landesmediendienste Bayern: Geheimakte Gerlich/Bell
Website zu Gerlich

Dokumente:
Bericht in der SZ-Dachau vom 28.05.09
 
verschiedene Termine im Jahr 2018

Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Dachau

Die KZ-Gedenkstätte Dachau und deren Bildungsabteilung führen z.T. regelmäßige Veranstaltungen durch; soweit sie nicht hier erscheinen, sind sie auf der homepage der KZ-Gedenkstätte angekündigt.

Zeitzeugengespräche | Themenführungen | Vorträge | Buchvorstellung


Links:
Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Dachau