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Veranstaltungen

 
September 2018 bis März 2019

Halbjahresprogramm zum Download




Dokumente:
Halbjahresprogramm 2018_09-2019-02
 
Jeden 1. Freitag im Monat | 14.30 Uhr

Gebet in der Todesangst-Christi-Kapelle

Die Katholische Seelsorge und der Karmel an der KZ-Gedenkstätte laden ein jeweils am 1. Freitag im Monat, 14.30 Uhr in der Todesangst-Christi-Kapelle.

Im Mittelpunkt dieser Andachten stehen das Gedenken und das Gebet um Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit; sie sind meist konkreten Persönlichkeiten bzw. Porträts von ehemaligen Häftlingen des Konzentrationslagers gewidmet.
Die Andacht bezieht jeweils mit einer Stille das Läuten der Glocke an der Kapelle um 14.50 Uhr ein und mündet in das Stundengebet (Non) der Schwestern in der Kirche des Karmel Heilig Blut.

Datum:   1. März | 5. April | 3. Mai | 7. Juni | 5. Juli | 2. August |
               6. September | 4. Oktober | 1. November (16.00 Uhr) | 6. Dezember
Zeit:        jeweils 14.30 Uhr
Ort:         Todesangst Christi Kapelle


 
Jeden Freitag | 12.30 Uhr

Ökumenisches Versöhnungsgebet
unter dem Nagelkreuz von Coventry

Am 8. Mai 2012, dem Jahrestag des Kriegsendes in Europa, hat Canon (Domkapitular) David Porter von der Kathedrale von Coventry, die 1940 von deutschen Bombern zerstört wurde, ein Nagelkreuz von dort für die Ökumenische Gemeinschaft der Evangelischen Versöhnungskirche und der Katholischen Seelsorge in der KZ-Gedenkstätte Dachau überbracht.

Wir sind damit Teil der weltweiten Nagelkreuzgemeinschaft.
Jeden Freitag um 12.30 Uhr laden wir  gemeinsam mit den Kollegen von der Evangelischen Versöhnungskirche zum Versöhnungsgebet von Coventry ein.
Wir freuen uns über weitere Mitwirkende!

Ort: Versöhnungskirche oder Todesangst-Christi-Kapelle


Links:
Nagelkreuzgemeinschaft
Verschiedene Informationen

Dokumente:
Pressebericht von der Übergabefeier des Nagelkreuzes
Predigt von Canon David Porter am 8. Mai 2012 bei der Übergabe des Nagelkruzes
 
Donnerstag, 21. Februar 2019 | 19.30 Uhr | Stadtbücherei Dachau | Max-Mannheimer-Platz 3

TRANSIT BELGIEN - Buchvorstellung
Deutsche und österreichische Künstler im Exil 1933-1945

Zeitgeschehen und Zeitgeschichte

1933 begann die Flucht der Schriftsteller, Maler, Schauspieler und Musiker, die wegen ihrer jüdischen Herkunft und ihres politischen Engagements von den Nationalsozialisten verfolgt wurden.
Die ideologische Gleichschaltung des Kunstbetriebs, bei der zahlreiche Werke als „entartet“ verboten und zerstört wurden, war für weitere Künstler ein Grund, Deutschland zu verlassen.
Für viele war Belgien eine bedeutsame Station. Als die Wehrmacht Belgien im Mai 1940 überfiel, hatten die meisten dieser Künstler das Land bereits wieder verlassen.
Der Germanist und Kunsthistoriker Dr. Veit Johannes Schmidinger stellt sein Buch vor, in dem er die bewegenden Lebens- und Exilswege von 15 Künstlerinnen und Künstlern porträtiert.

Referent: Dr. Veit Johannes Schmidinger, Autor
Leitung: Ludwig Schmidinger, Bischöflicher Beauftragter für KZ-Gedenkstättenarbeit

Gebührenfrei
Kooperation: Dachauer Forum e.V., Katholische Seelsorge und Evang. Versöhnungskirche an der KZ-Gedenkstätte Dachau, Stadtbücherei Dachau


Links:
LINK zum Verlag und Buch
Lageplan Stadtbücherei Dachau

Dokumente:
Plakat Transit Belgien
 
Sonntag, 24. Februar bis Donnerstag, 7. März 2019

Studienreise nach Israel und Palästina
Wir wagen den Blick hinter die Kulissen

Niemand kann sich der besonderen Ausstrahlung entziehen: Jeder Quadratmeter des kleinen Landes am östlichen Rand des Mittelmeeres ist durchdrungen von Geschichte und religiösen Überlieferungen. Wirklich verstehen kann man Israel und Palästina aber nur, wenn man es mit eigenen Augen gesehen und mit den Menschen vor Ort gesprochen hat. Um Eindrücke auf beiden Seiten zu sammeln erfolgen die Übernachtungen sowohl in Israel als auch im palästinensischen Autonomiegebiet.

Reiseleitung: Prof. Dr. Stefan Rappenglück, Politikwissenschaftler, Hochschule für angewandte Wissenschaften München, Dozent der Münchner Seniorenakademie
Dipl.-Theologe Hans Rehm, Pastoralreferent i.R., langjähriger Reiseleiter für den Nahen Osten,

Reiseveranstalter i. S. d. Gesetzes:
Bayerischen Pilgerbüro GmbH
Dachauer Straße 9
80335 München
Petra Ganz, Tel. 089 / 54 58 11-94
in Kooperation mit dem Münchner Bildungswerk
Information und Anmeldung:
Münchner Bildungswerk
Dietlinde Schmaußer, Tel. 089 / 54 58 05-18
Kurs-Nr. 129987 (Studienreise)
Anmeldung erbeten bis 17. Dezember 2018  - Es sind noch einige wenige Plätze frei!

Für die Reise ist ein Reisepass nötig, der noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss. Ein Personalausweis genügt nicht.
Hinweis: Aus unserer Sicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität eingeschränkt geeignet.


Dokumente:
Ausschreibung und Programm der Isrealreise des Münchner Bildungswerks
Anmeldeformular für die Israelreise des Münchner Bildungswerks
Allgemeine Reisebedingungen
 
Z U M  A U S L E I H E N :

Ausstellung:
Fritz Gerlich (1883-1934) – Als Journalist gegen Hitler

In der Nacht von 30. Juni auf 1. Juli 1934 wurde Fritz Michael Gerlich im KZ Dachau ermordet. Am 9. März 1933 wurde er gleich nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten von einem SA-Trupp in der Redaktion der Zeitschrift „Der gerade Weg“ verhaftet. In den 15 Monate im Polizeigefängnis in München und in Stadelheim war er mehrfach schwersten Misshandlungen ausgesetzt. Seit 1930 hatte Gerlich mit seiner Zeitschrift gegen Hitler und die Nazis gekämpft: „Nationalsozialismus heißt: Lüge, Hass, Brudermord und grenzenlose Not.”

Die Ausstellung zeigt auf 17 Bannern (ca. 80x220 cm) vor allem Dokumente der Auseinandersetzung Fritz Gerlichs mit dem Nationalsozialismus und einige biografische Informationen.

Sie kann ausgeliehen werden. Nähere Informationen bei Ludwig Schmidinger (siehe Kontakt).


Links:
Film bei Landesmediendienste Bayern: Geheimakte Gerlich/Bell
Website zu Gerlich

Dokumente:
Bericht in der SZ-Dachau vom 28.05.09
 
Auf Anfrage: Hofstatt, Innenhof (Zugang von Färbergraben und Sendlinger Straße), München

Der Gerade Weg gegen Hitler
auf den Spuren von Dr. Fritz Gerlich
- von den Nationalsozialisten ermordeter Journalist

Geführter Rundgang mit u.a. folgenden Stationen 
ehemaliges SZ‑Gebäude |  Hofstatt, Ettstraße (Polizeipräsidium) | Pater-Rupert-Mayer-Museum (Bürgersaalkirche) | Dom.
Referent:  Georg Walser   ||   Dauer: ca. 2 Stunden
In der von ihm herausgegebenen Zeitung "Der gerade Weg" hatte Fritz Gerlich u.a. am 31. Juli 1932 geschrieben „Nationalsozialismus heißt: Lüge, Hass, Brudermord und grenzenlose Not.”Schon am 9. März 1933 wurde er in seinen Redaktionsräumen von den Nationalsozialisten mißhandelt und verhaftet, im Polizei-Gefängnis in der Ettstraße im Mai 1933 fast totgeschlagen und zum Selbstmord aufgefordert.
Am 30. Juni 1934 wurde er von der Ettstraße in das Konzentrationslager Dachau verschleppt und dort noch in derselben Nacht ermordet.

Referent: Georg Walser, Zorneding | Kursgebühr € 9,-- MVV Ticket erforderlich!
Kooperation mit Münchner Bildungswerk e.V.
Karten sind am Treffpunkt erhältlich!

Das Bayerische Fernsehen brachte im Juni 2014 eine zu Gerlich - der Rundgangsleiter Georg Walser kommt mehrfach zu Wort (siehe LINK - leider nicht mehr in der Mediathek)


Links:
Treffpunkt Hofstatt
LINK zum MÜNCHNER BILDUNGSWERK
LINK zu STATTREISEN
Dokumentation des BR zu Fritz Gerlich
Arbeitshilfe von www.filmwerk.de zum Film
 
verschiedene Termine im Jahr 2019

Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Dachau

Die KZ-Gedenkstätte Dachau und deren Bildungsabteilung führen z.T. regelmäßige Veranstaltungen durch; soweit sie nicht hier erscheinen, sind sie auf der homepage der KZ-Gedenkstätte angekündigt.

Zeitzeugengespräche | Themenführungen | Vorträge | Buchvorstellung


Links:
Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Dachau