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Veranstaltungen

 
Jeden 1. Freitag im Monat | 14.30 Uhr

Gebet in der Todesangst-Christi-Kapelle

Die Katholische Seelsorge und der Karmel an der KZ-Gedenkstätte laden ein jeweils am 1. Freitag im Monat, 14.30 Uhr in der Todesangst-Christi-Kapelle.

Im Mittelpunkt dieser Andachten stehen das Gedenken und das Gebet um Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit; sie sind meist konkreten Persönlichkeiten bzw. Porträts von ehemaligen Häftlingen des Konzentrationslagers gewidmet.
Die Andacht bezieht jeweils mit einer Stille das Läuten der Glocke an der Kapelle um 14.50 Uhr ein und mündet in das Stundengebet (Non) der Schwestern in der Kirche im Karmel-Kloster „Heilig Blut“.

Datum:   3. Februar | 2. März | 6. April = Karfreitag: 15.00 Uhr Litrugie im Karmel
Zeit:        jeweils 14.30 Uhr
Ort:         Todesangst Christi Kapelle


Dokumente:
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Donnerstag, 9. Februar 2012 |19.30 Uhr | Karmel Heilig Blut Dachau, Alte Römerstraße 91

Texte und Musik gegen das Vergessen
Konzertlesung

Ingrid Zimmermann musste als Kind in Oberbayern miterleben, wie ihr Großvater Wilhelm Wildhagen unter der Verfolgung der Nationalsozialisten litt.
Als Kommunist war er schon im Frühjahr 1933 ins KZ Dachau verschleppt worden.
Ihre Lesung aus unveröffentlichten Erinnerungen ihres Großvaters wird gerahmt von einem Konzert.
Sofija Molchanova (Klarinette) und Elena Rachelis (Klavier) spielen Werke
von Viktor Ullmann, Erwin Schulhoff und Ernst Krenek,
deren Musik in der NS-Zeit verfemt und verboten war.



Dokumente:
Einladung zum Ausdrucken
 
Sonntag, 26. Februar 2012 | 15.00 Uhr | Treffpunkt Parkplatz am Leitenberg

Kreuzweg auf dem KZ-Friedhof am Leitenberg

Der KZ-Friedhof Leitenberg im Dachauer Ortsteil Etzenhausen ist seit 1959 ein Friedhof für einen Teil der Opfer des Konzentrationslagers Dachau bei München. Der ursprünglich 1945 von der SS als Massengrab angelegte Gräberort Leitenberg umfasst nach Umbettungen in der Nachkriegszeit die Einzelgräber von 7.609 KZ-Häftlingen. Erste Massengräber an diesem Platz wurden für den Zeitraum vom 28. Februar bis 27. April 1945 nachgewiesen.

Entlang den Stationen des Leidensweges Jesu nimmt der Kreuzweg das Leiden der Menschen dieses Ortes in den Blick.
Dieser Weg des Erinnerns geht in die Gegenwart und Zukunft – er vertieft die Hoffnung auf Überwindung von Leid und Schuld und geht der Verheißung von Solidarität und Frieden nach.

Ende ca. 16.00 Uhr



Links:
Link zum Ortsplan
Luftbild
 
Donnerstag, 22. März | 19.30 Uhr | Karmel Heilig Blut Dachau, Alte Römerstraße 91

Das DACHAUER GEDÄCHTNISBUCH für die Häftlinge des KZ Dachau
Vorstellung neuer Biographien

Das Gedächtnisbuch ist eine fortlaufend erweiterte Sammlung von Biographien ehemaliger Häftlinge des KZ Dachau. Seit 1999 wurden über 100 Biographien in verschiedenen Sprachen erstellt.

Schüler, Studenten, interessierte Erwachsene sowie Verwandte der ehemaligen Häftlinge wollen an deren persönliche Schicksale erinnern und sich aktiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Mit Hilfe der Projektbetreuer nehmen die Teilnehmer Kontakt zu Überlebenden oder Angehörigen der ehemaligen Häftlinge auf, führen mit diesen ein Interview, recherchieren in Büchern und Archiven, werten die gesammelten Quellen aus und schreiben schließlich eine Biographie, die sie ganz individuell mit unterschiedlichem Bildmaterial gestalten. 

Es werden eine ganze Reihe neuer Biographien vorgestellt:
Leitung:   Sabine Gerhardus, Projektbetreuerin



Links:
Link zum Gedächtnisbuch
 
Freitag, 30. März 2012 | 16.00 Uhr | Treffpunkt am Eingang zum Museum

K R E U Z W E G
in der KZ-Gedenkstätte

In sieben Stationen geht der Kreuzweg dem Leidensschicksal einzelner ehemaliger Gefangener des KZ Dachau nach – und setzt es in Beziehung zur Leidensgeschichte Jesu.
Im Erinnern und im Gedenken an die Leiden der Opfer wird ihre Würde neu geachtet und dem Glauben und der Hoffnung Ausdruck verliehen, daß die Gerechtigkeit und der Friede Gottes mehr vermögen als die menschliche Vernunft

Ende ca. 17.00 Uhr im Karmel ‚Heilig Blut’

Es laden ein:
Katholikenrat im Landkreis Dachau
Dachauer Forum e.V. Kath. Kreisbildungswerk - Rückfragen unter:  081 31 / 996 88-0
Katholische Seelsorge  an der KZ‑Gedenkstätte Dachau

 
Jeden Freitag | 12.30 Uhr (ab 11. Mai 2012)

Ökumenisches Versöhnungsgebet unter dem Nagelkreuz von Coventry

Am 8. Mai, dem Jahrestag des Kriegsendes in Europa,
kommt Canon (Domkapitular) David Porter zu uns.
Er leitet an der Kathedrale von Coventry, die 1940 von deutschen Bombern zerstört wurde, die Versöhnungsarbeit und bringt uns deren Symbol:
ein Nagelkreuz.

Wir werden damit Teil der weltweiten Nagelkreuzgemeinschaft.
Freitags um 12.30 Uhr werden wir
gemeinsam mit den Kollegen von der Evangelischen Versöhnungskirche
zum Versöhnungsgebet von Coventry einladen.
Wir freuen uns über weitere Mitwirkende.

Ort: Versöhnungskirche oder Todesangst-Christi-Kapelle



Links:
Nagelkreuzgemeinschaft
Faltblatt zur Information und zum Ausdrucken