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Veranstaltungen

 
September 2017 bis Februar 2018

Halbjahresprogramm zum Download




Dokumente:
Sept. 2017 bis Febr. 2018
 
Verschiedene Termine im Jahr 2018

75 Jahre Weiße Rose - Gedenkveranstaltungen

2018 jähren sich zum 75. Mal die Tage, an denen die Mitglieder der Weißen Rose – Sophie und Hans Scholl, Christoph Probst und Alexander Schmorell, sowie Willi Graf, Kurt Huber und Hans Leipelt – verhaftet, verurteilt, und ermordet worden sind.
Ihr Lebens- und Glaubenszeugnis verbindet sie nicht nur über den Tod hinaus, sondern auch über die Grenzen der Konfessionen. Deshalb wird es verschiedene Gedenkveranstaltungen geben, auch einen zentralen ökumenischen Gottesdienst.
Für diese Veranstaltungen wurde eine eigene website eingerichtet - Siehe LINK:



Links:
75 Jahre Weiße Rose
 
Samstag, 16. Dezember 2017 | 17.30 Uhr | München - Dom Zu Unserer Lieben Frau

Feierliche Eucharistiefeier zur Eröffnung des Seligsprechungsverfahrens von
FRITZ GERLICH und ROMANO GUARDINI

Für den Historiker und Journalisten Fritz Gerlich (* 15.02.1883 in Stettin  + 30.06./01.07.1934 im KZ Dachau) und den Religionsphilosophen Romano Guardini (*17.02.1885 in Verona  + 01.10.1968 in München) ist ein Seligsprechungsverfahren eingeleitet worden.  Zur feierlichen Eröffnung findet ein Gottesdienst im Dom Zu Unserer Lieben Frau in München mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx statt, zu dem alle herzlich eingeladen sind.


Links:
Zum Seligsprechungsprozess
Biografie und Fotos zum Download - Fritz Gerlich
Biografie und Fotos zum Download - Romano Guardini
 
Dienstag, 2. Januar 2017 | 18.00 Uhr | Kirche Sankt Michael - München - Neuhauser Straße 6

Gottesdienst zum 100. Geburtstag von Willi Graf
Auftakt zur Voruntersuchung eines Seligsprechungsverfahrens

München, 27. Dezember 2017. Das Erzbistum München und Freising will prüfen, ob für Willi Graf, Mitglied der Weißen Rose, die Möglichkeit einer Seligsprechung besteht. Dazu wird eine Voruntersuchung eröffnet, in der sich Theologen und Historiker mit dem Leben und den Schriften Grafs befassen. Am Ende der Voruntersuchung steht gegebenenfalls die Eröffnung eines Seligsprechungsprozesses. Zum 100. Geburtstag von Willi Graf und zum Auftakt der Voruntersuchung feiert Pater Karl Kern SJ am Dienstag, 2. Januar, um 18 Uhr einen Gottesdienst in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Innenstadt (Fußgängerzone, Neuhauser Straße 6).
Willi Graf wurde am 2. Januar 1918 im rheinischen Kuchenheim geboren und engagierte sich früh im katholischen Schülerbund Neudeutschland und in der Liturgischen Bewegung. Ab 1937 studierte er in Bonn Medizin, wurde 1940 als Sanitäter zur Wehrmacht eingezogen und 1942 zur Fortsetzung des Medizinstudiums nach München geschickt. Hier schloss Graf sich der studentischen Gruppe der Weißen Rose an, die in Flugblättern zum Widerstand gegen Hitler und das nationalsozialistische Regime aufforderte. Am 18. Februar 1943 wurde er, gemeinsam mit seiner Schwester Anneliese, festgenommen, am 19. April zum Tode verurteilt und am 12. Oktober im Gefängnis München-Stadelheim hingerichtet.
Für die Voruntersuchung, die nun beginnen soll, wird ein Postulator ernannt, der sie inhaltlich begleitet und organisatorisch durchführt. Er befasst sich mit Grafs Leben und seinem Ruf unter den Gläubigen. Theologische Gutachter prüfen die Schriften von Willi Graf, Gutachter aus den Archiv- und Geschichtswissenschaften machen unveröffentlichte Schriften und Schriften aus seinem Umfeld ausfindig. Nach Abschluss der Voruntersuchung kann ein Seligsprechungsverfahren eröffnet werden.
Für zwei weitere Gläubige aus dem Erzbistum München und Freising ist die Voruntersuchung bereits abgeschlossen: Am 16. Dezember eröffnete Kardinal Reinhard Marx mit einem feierlichen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom das Seligsprechungsverfahren für den Publizisten Fritz Michael Gerlich und den Religionsphilosophen Romano Guardini. Im Rahmen des Verfahrens werden nun Zeugen befragt, die über die Persönlichkeit, die Biografie und das Wirken von Gerlich und Guardini Auskunft geben können. (gob)
[Pressestelle des Erzbischöflichen Ordinariates]



Links:
Willi Graf unter Saarbrücken
Pressemeldung des Erzbistums
 
Donnerstag, 18. Januar 2018 | 19.30 Uhr | Gesprächsraum der Versöhnungskirche

Wie erinnerte die Universität München von 1945 bis 1968 an die Weiße Rose? / Buchvorstellung

Der Entscheidung, welcher Ereignisse und Personen man fortan in Deutschland gedenken wolle, kam nach 1945, nach den Schrecken der NS-Herrschaft, eine ganz besondere Bedeutung zu. Die Suche nach sinnstiftenden, positiven Aspekten der Vergangenheit spielte dabei eine Rolle. Auch die Münchner Ludwig-Maximilians-Universität beschäftigte sich in der Nachkriegszeit mit ihrer eigenen jüngsten Geschichte, wobei der Widerstand der Weißen Rose rasch ins Zentrum rückte.
Mit den Anfängen, der Entwicklung und dem vorläufigen Ende der universitär betriebenen Erinnerung an die Widerstandsgruppe setzt sich das Buch „Die Gedenkveranstaltungen zur Erinnerung an den Widerstand der Weißen Rose an der Ludwig-Maximilians-Universität München von 1945 bis 1968“ auseinander.
Die Autorin Simone König, Geschichtslehrerin am Sophie-Scholl-Gymnasium in München, stellt an dem Abend wesentliche Ergebnisse ihrer 2017 erschienenen Studie vor – auch als Einstimmung auf die Gedenkveranstaltungen, die 2018 an die Ermordung der Mitglieder der Weißen Rose durch die NS-Justiz vor 75 Jahren erinnern.

Nähere Informationen zu den Veranstaltungen in München unter www.weisse-rose-stiftung.de.
Kooperation: Katholische Seelsorgeund Evangelische Versöhnungskirche


Links:
König, Simone - Leseprobe
Das Buch im Utz-Verlag
 
Samstag, 27. Januar 2018 | 19.00 Uhr | Rathaus, Konrad-Adenauer-Straße 2-6, Dachau

Mit 17 aus der Ukraine ins KZ Dachau
Zeitzeugengespräch zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Volodymyr Iwanowitsch Dshelali wurde 1925 in der Ukraine geboren. Er hat gerade sein 8. Schuljahr beendet, als 1941 der deutsche Überfall auf die Sowjetunion und die Besetzung seiner Heimat sein Leben verändert. Zusammen mit Freunden beteiligt er sich am Widerstand. Sie verbreiteten Flugblätter und bereiten Sabotageakte vor. 1942 wird er zur Zwangsarbeit nach Deutschland ver­schleppt. Nach einem gescheiterten Fluchtversuch kommt er im Juli 1942 ins KZ Dachau, wo er sich am Schmuggel von Paketen ins Lager beteiligt. Später gelingt ihm die Flucht aus einem Außenlager und er wird bis Kriegsende von einem Bauern versteckt. Im Frühjahr 1945 kehrt er zurück in die Ukraine, studiert und arbeitet 45 Jahre als Musik­lehrer. Er schreibt Gedichte, auch über seine Erfahrungen im KZ.
Trägerkreis NS-Opfer-Gedenktag in Dachau
 

 
Sonntag, 18. Februar 2018 | 17.00 Uhr | Universitätskirche Sankt Ludwig

Und ihr Geist lebt trotzdem weiter ... Ökumenischer Gottesdienst
zum Gedenken an die Mitglieder der Weißen Rose
anlässlich des 75. Jahrestages ihrer Verhaftung und Ermordung

Im Jahr 1943 wurden die Mitglieder der Weißen Rose verhaftet: am 18. Februar die Geschwister Sophie und Hans Scholl sowie Willi Graf, am 19. Christoph Probst, am 24. Alexander Schmorell, am 27. Prof. Kurt Huber und am 8. Oktober Hans Leipelt.
Wenige Tage später erfolgte am 22. Februar die Verurteilung und Ermordung von Sophie und Hans Scholl und Christoph Probst, am 19. April wurden Alexander Schmorell, Willi Graf und Kurt Huber verurteilt, Schmorell und Huber am 13. Juli ermordet, Willi Graf am 12. Oktober. Hans Leipelt wurde am 13. Oktober 1944 verurteilt und am 29. Januar 1945 ermordet.
Ihr Lebens- und Glaubenszeugnis soll in einer Reihe von Veranstaltungen gewürdigt werden. Der Gottesdienst möchte einen zentralen geistlichen Impuls setzen.

Liturgen werden sein: Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger, Stadtdekanin Barbara Kittelberger und Erzpriester Apostolos Malamoussis - mit Studierenden und Jugendlichen
Veranstalter: Erzdiözese München und Freising,  Evangelische Studierendengemeinde LMU, Katholische Hochschulgemeinde LMU, Evangelische Jugend München, Sophie-Scholl-Gymnasium, Evang.-Luth. Kirche in Bayern.




Links:
Weiße Rose Stiftung
Weiße Rose Institut
75 Jahre Weiße Rose
Lageplan Universitätskirche Sankt Ludwig München
 
Sonntag, 25. Februar 2018 | 15.00 Uhr | Dachau-Etzenhausen | Treffpunkt Parkplatz am Leitenberg

Kreuzweg auf dem KZ-Friedhof am Leitenberg

Der KZ-Friedhof Leitenberg im Dachauer Ortsteil Etzenhausen ist seit 1959 ein Friedhof für einen Teil der Opfer des Konzentrationslagers Dachau bei München. Der ursprünglich 1945 von der SS als Massengrab angelegte Gräberort Leitenberg umfasst nach Umbettungen in der Nachkriegszeit die Einzelgräber von 7.609 KZ-Häftlingen. Erste Massengräber an diesem Platz wurden für den Zeitraum vom 28. Februar bis 27. April 1945 nachgewiesen.

Entlang den Stationen des Leidensweges Jesu nimmt der Kreuzweg das Leiden der Menschen dieses Ortes in den Blick.
Dieser Weg des Erinnerns geht in die Gegenwart und Zukunft – er vertieft die Hoffnung auf Überwindung von Leid und Schuld und geht der Verheißung von Solidarität und Frieden nach.

Ende ca. 16.00 Uhr



Links:
Ortsplan auf Geoportal Bayern
Kreuzweg am Leitenberg - Textheft 2016
 
Donnerstag, 1. März 2018 | 19.30 Uhr | Versöhnungskirche Dachau

Republik, Austrofaschismus, NS-Herrschaft – ein Überblick

2018 jährt sich zum 80. Mal der Tag der Besetzung Österreichs durch das nationalsozialistische Deutschland. Tausende Österreicher wurden ins Konzentrationslager Dachau verschleppt, sie waren dort eine der großen Verfolgtengruppen. Zugleich ist die Geschichte Österreichs in den 1930er Jahren den meisten Deutschen unbekannt.
Im Vortrag wird der Weg Österreichs in den Nationalsozialismus aufgezeigt und ein historischer Überblick von der Zeit der Zerstörung der Republik bis zu den Ereignissen im Schicksalsjahr des „Anschlusses“ gegeben.
Leitung: Gerd Modert, Historiker;
Referent: Dr. Kurt Bauer
Anmeldung bei:  Dachauer Forum,  Telefon 081 31 / 996 88-0 | info@dachauer-forum.de
Zugang über den Karmel Heilig Blut, Alte Römerstraße 91
Kooperation mit Dachauer Forum e.V., Evang. Versöhnungskirche
 
Dienstag, 13. März 2018 | 15.30 Uhr | Eucharistiefeier im Karmel Heilig Blut

Gedenkfahrt aus Österreich in die KZ-Gedenkstätte
mit Gottesdienst

„Ich wähle nicht für Hitler und das Deutsche Reich. Ich bin Österreicher und sterbe als solcher.“
(Ignaz Bachmayr aus Wolfsegg am Hausruck, verhaftet im April 1938, gestorben am 12.11.1940 im KZ Dachau)

Am 12. März 2018 jährt sich der Einmarsch der Deutschen Wehrmacht in Österreich zum 80. Mal. Bereits am 13. März 1938 begannen die Nationalsozialisten Politiker, Priester, Polizei- und Gendarmeriebeamte, Personen jüdischer Herkunft und weitere Personengruppe  zu verhaften. Viele davon kamen bald darauf in das Konzentrationslager Dachau, unter ihnen mehrere hundert Personen aus Oberösterreich.
In Erinnerung an die inhaftierten Österreicher findet am 13. März 2018 im ehemaligen Konzentrationslager Dachau eine Gedenkfeier statt. Menschen aus den Heimatgemeinden der Häftlinge und alle Interessierten sind an diesem Tag eingeladen, gemeinsam mit Bischof Dr. Manfred Scheuer, Superintendent Dr. Gerold Lehner, LH a. D. Dr. Josef Pühringer sowie weiteren VertreterInnen des öffentlichen und kirchlichen Lebens nach Dachau zu fahren.
14.00 Uhr: Gedenken mit Nennung der Namen der Inhaftierten aus Oberösterreich in der Evangelischen Versöhnungskirche  (Sprecher: Franz Froschauer)
14.50 Uhr: Läuten der großen Glocke
Besuch der Jüdischen Gedenkstätte;
15.30 Uhr: Eucharistiefeier mit Bischof Manfred Scheuer in der Klosterkirche des Karmel Heilig Blut


Dokumente:
Einladungsfaltblatt zum 13. Mäez 2013
 
Freitag bis Sonntag 16.–18. März 2018 | Exerzitienhaus Schloss Fürstenried

Der Prophet Elija - Mit einem Rabbiner die Bibel lesen

Elija stellt eine Verbindung dar zwischen Altem und Neuem Testament, zwischen Judentum und Christentum. Von Johannes dem Täufer heißt es, dass er "in der Kraft des Elija" auftritt, bei der Verklärung Jesu erscheint Elija. Auch im Judentum kommt ihm besondere Bedeutung zu: er gilt als Vorläufer des Messias, bei jedem Pesachfest wird für ihn ein Becher Wein bereitgestellt.
Diese Sonderrolle hängt zusammen mit seinem Ende: die Bibel erzählt, er sei nicht gestorben, sondern mit einem feurigen Wagen in den Himmel aufgefahren. Feurig ist auch sein Temperament, mit dem er sich für den Glauben an den einen Gott und gegen andere Kulte einsetzt.
Das Seminar lädt ein, ausgehend vom hebräischen Text und der rabbinischen Deutung diesen außergewöhnlichen Propheten näher kennen zu lernen. Hebräischkenntnisse sind von Vorteil, aber nicht Voraussetzung.
Referent:    Rabbiner Prof. Jonathan Magonet, Rektor des Leo-Baeck-College London (bis 2005), Vizepräsident der World Union for Progressive Judaism, Initiator zahlreicher christlich-jüdischer Begegnungen.
Kursleitung:    PR Friedrich Bernack
Beginn:    Freitag 18 Uhr mit Abendessen | Ende: Sonntag ca. 13.30 Uhr nach Mittagessen
Kursgebühr:    € 75,00 / ermäßigt € 57,00 | Vollpension € 124,00
Ort: Exerzitienhaus der Erzdiözese Schloss Fürstenried | Forst-Kasten-Allee 103 | 81475 München
U 3 Haltestelle „Basler Straße“ (ca. 1 km Fußweg) oder Metrobus 56  „Bellinzonastraße“ (ca. 375 m Fußweg)   https://v.bayern.de/j7yrR
Veranstalter und Anmeldung bei:
Stiftung Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freising | Kardinal - Döpfner – Haus
Domberg 27 | 85354 Freising Telefon: 081 61 / 181-0 | Telefax: 081 61 / 181-22 05
E-Mail: info@bildungszentrum-freising.de | www.bildungszentrum-freising.de


Links:
Bildungszentrum Freising - Kardinal-Döpfner-Haus
Exerzitienhaus Schloß Fürstenried
Lageplan Schloß Fürstenried
 
Mittwoch, 21 März 2018 | 19.00 Uhr | Katholische Akademie in Bayern - Mandlstraße 23

(K)Ein christlich motivierter Widerstand gegen den Nationalsozialismus?
Kontroverse Deutungen zur Geschichte der „Weißen Rose“

Prof. Dr. Michael Kißener, Professor für Zeitgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Der Vortrag beleuchtet kritisch neuere Diskussionen um die christliche Motivation des Widerstands der Münchner Studentengruppe „Weiße Rose“.
Lange Zeit galt die Geschichte der Münchner Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ als leuchtendes Beispiel mutigen Eintretens gegen das NS-Unrecht und wurde kaum kritisch hinterfragt. Seit den 1990er Jahren jedoch mehren sich kritische Interpretationen, die insbesondere auch die christliche Motivierung dieses Widerstands mehr und mehr in Frage stellen. Der Vortrag intendiert, wesentliche Deutungsverschiebungen vorzustellen, ihre Ursachen zu analysieren und insbesondere auch den Streit um die christlichen Motive der studentischen Widerstandskämpfer abwägend zu beleuchten.
Veranstalter: Katholische Akademie in Bayern
Hinweis:
Teilnahmegebühr pro Person: € 8,00 
(für Studierende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und für Schüler € 4,00)


Links:
Katholische Akademie in Bayern
Lageplan Katholische Akademie Bayern
 
Ab sofort

Kriegsmäler in München – eine neue APP!
für realen und / oder virtuellen Stadtrundgang

Die App „Kriegsmäler“ bietet eine Auswahl katholischer, evangelischer und jüdischer Denkmäler aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg an ihren historischen Standorten in München. Der besondere Fokus liegt auf der Deutung der Text-, Bild- und Symbolsprache des jeweiligen Denkmals, durch die sich die Vertreter der Religionsgemeinschaften in der damaligen gesellschaftlichen Debatte um Krieg und Frieden positionierten.
Die zwölf Standorte können über eine interaktive Karte erschlossen werden. Begleittexte, historische Abbildungen, aktuelle Fotos und Audiokommentare geben ausführliche Hintergrundinformationen. Eine Einleitung und ein zusammenfassender Kommentar erleichtern die historische Einordnung. Ein vollständiges Nachweisverzeichnis ermöglicht die weitere Vertiefung.
Die integrierte Navigationsfunktion und die Einbindung von „Google Street View“ erlauben einen virtuellen oder realen Stadtrundgang durch München.

WISSENSCHAFTLICHE KONZEPTION:
Prof. Dr. Andreas Holzem, Dr. Antonia Leugers  |  Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte | Eberhard Karls Universität Tübingen  |  www.uni-tuebingen.de > Fakultäten > Katholisch-Theologische Fakultät > Lehrstühle > Mittlere und Neuere Kirchengeschichte

ENTWICKLUNG, BEARBEITUNG, DESIGN / GESTALTUNG:
Sebastian Offergeld M.A.
Offergeld Applications - Neue Wege digitaler Wissensvermittlung – München
www.offergeld-applications.de

FÖRDERUNG:
Diese App ist im Rahmen des DFG-Projekts „Katholische Kriegsfriedensdiskurse (1914/18-1939/45). München zwischen kulturellem Pluralismus und ‚Hauptstadt der Bewegung’“ am Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Eberhard Karls Universität Tübingen entstanden und wurde unter Verwendung der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Verfügung gestellten Mittel publiziert.
Die Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau / Fachbereich Erinnerungs- und Gedenk-stättenarbeit und die Theologische Hochschule der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Augusta-na, haben die Virtuelle Ausstellung finanziell gefördert.
Wir danken der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Frau Dr. h.c. Charlotte Knobloch, für die freundliche Erlaubnis, auf dem Neuen Israelitischen Friedhof München fotografieren zu dürfen.
Wir danken allen Inhabern von Bildrechten für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung. Die Autoren dieser App haben sich bemüht, die Inhaber der Rechte an den veröffentlichten Abbildungen ausfindig zu machen. Dies ist nicht in allen Fällen gelungen. Die Autoren erklären sich deswegen nach den üblichen Regularien zur Abgeltung solcher Rechte bereit, falls diese nachgewiesen werden können.

HINWEISE ZUR APP "KRIEGSMAELER"
Zitierweise: Andreas Holzem, Antonia Leugers, Axel Töllner, Kriegsmäler der Religionsgemeinschaften in München. Eine Auswahl der Jahre 1921 bis 1937. (Stand: 1. August 2015). APP "Kriegsmäler"
Im nächsten Jahr wird ein Buch mit ausführlicherem Darstellungsteil zu den Kriegsmälern erscheinen.
Alle historischen Abbildungen wurden aus archivrechtlichen Schutzvorgaben in niedriger Auflösung aufgenommen. Der Abbildungsnachweis ist unter dem Zeichen ? in Kurzform, bei den Nachweisen (Abbildungen, Literatur, Archive, Auskünfte) jeweils ausführlich mit Signatur belegt.
Das Impressum (i) enthält alle rechtlich relevanten Informationen.



Links:
LINK zur APP Kriegsmäler in München im App Store
LINK zur APP Kriegsmäler in München bei Google
LINK zu Offergeld Applications
 
Termin auf Anfrage

Der Gerade Weg gegen Hitler
auf den Spuren von Dr. Fritz Gerlich
- von den Nationalsozialisten ermordeter Journalist

Geführter Rundgang mit u.a. folgenden Stationen 
ehemaliges SZ‑Gebäude |  Hofstatt, Ettstraße (Polizeipräsidium) | Pater-Rupert-Mayer-Museum (Bürgersaalkirche) | Dom.
Referent:  Georg Walser   ||   Dauer: ca. 2 Stunden
In der von ihm herausgegebenen Zeitung "Der gerade Weg" hatte Fritz Gerlich u.a. am 31. Juli 1932 geschrieben „Nationalsozialismus heißt: Lüge, Hass, Brudermord und grenzenlose Not.”Schon am 9. März 1933 wurde er in seinen Redaktionsräumen von den Nationalsozialisten mißhandelt und verhaftet, im Polizei-Gefängnis in der Ettstraße im Mai 1933 fast totgeschlagen und zum Selbstmord aufgefordert.
Am 30. Juni 1934 wurde er von der Ettstraße in das Konzentrationslager Dachau verschleppt und dort noch in derselben Nacht ermordet.

Referent: Georg Walser, Zorneding | Kursgebühr € 9,-- MVV Ticket erforderlich!
Kooperation mit Münchner Bildungswerk e.V.
Karten sind am Treffpunkt erhältlich!

Das Bayerische Fernsehen brachte im Juni 2014 eine zu Gerlich - der Rundgangsleiter Georg Walser kommt mehrfach zu Wort (siehe LINK - leider nicht mehr in der Mediathek)


Links:
Treffpunkt Hofstatt
LINK zum MÜNCHNER BILDUNGSWERK
LINK zu STATTREISEN
Dokumentation des BR zu Fritz Gerlich
Arbeitshilfe von www.filmwerk.de zum Film
 
Z U M  A U S L E I H E N :

Ausstellung:
Fritz Gerlich (1883-1934) – Als Journalist gegen Hitler

In der Nacht von 30. Juni auf 1. Juli 1934 wurde Fritz Michael Gerlich im KZ Dachau ermordet. Am 9. März 1933 wurde er gleich nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten von einem SA-Trupp in der Redaktion der Zeitschrift „Der gerade Weg“ verhaftet. In den 15 Monate im Polizeigefängnis in München und in Stadelheim war er mehrfach schwersten Misshandlungen ausgesetzt. Seit 1930 hatte Gerlich mit seiner Zeitschrift gegen Hitler und die Nazis gekämpft: „Nationalsozialismus heißt: Lüge, Hass, Brudermord und grenzenlose Not.”

Die Ausstellung zeigt auf 17 Bannern (ca. 80x220 cm) vor allem Dokumente der Auseinandersetzung Fritz Gerlichs mit dem Nationalsozialismus und einige biografische Informationen.

Sie kann ausgeliehen werden. Nähere Informationen bei Ludwig Schmidinger (siehe Kontakt).


Links:
Film bei Landesmediendienste Bayern: Geheimakte Gerlich/Bell
Website zu Gerlich

Dokumente:
Bericht in der SZ-Dachau vom 28.05.09
 
verschiedene Termine im Jahr 2017 / 2018

Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Dachau

Die KZ-Gedenkstätte Dachau und deren Bildungsabteilung führen z.T. regelmäßige Veranstaltungen durch; soweit sie nicht hier erscheinen, sind sie auf der homepage der KZ-Gedenkstätte angekündigt.

Zeitzeugengespräche | Themenführungen | Vorträge | Buchvorstellung


Links:
Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Dachau