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Veranstaltungen
"THO OTHERS" - "DIE ANDEREN" (englisch)
- Wenn Angst und Gewalt regieren -
ein Konzert - ein Weg - eine Aufführung

Theaterstück über Homosexuelle im KZ Dachau
Jugendliche aus Holland und Schweden erinnern in Dachau an vergessene NS-Opfer
Das holländische Ausbildungszentrum ROC Friese Poort erinnert mit dieser Aufführung an das Leiden von Homosexuellen im KZ Dachau und in anderen Lagern. Deren Verfolgung kam nach 1945 über Jahrzehnte im öffentlichen Gedenken an die NS-Opfer nicht vor, die Diskrimierung und Kriminalisierung ging weiter. Unter der Regie und künstlerischen Leitung von Gooitsen Eenling, (sein Vater war 1944/45 von den Nazis in ein Arbeitslager verschleppt worden) haben mehr als 30 Jugendliche zwischen 16 und 23 Jahren das Programm in Holland im Frühjahr zum 65. Jahrestag der Befreiung mit großem Erfolg aufgeführt.
Für den vom Internationalen Dachau Komitee (CID) und vom Niederländischen Generalkonsulat und der Stadt Dachau unterstützten Auftritt in Dachau wurden die Texte des Theaterstücks aus dem Niederländischen ins Englische übersetzt, damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Internationalen Jugendbegegnung, die zeitgleich im Jugendgästehaus Dachau stattfindet, der Aufführung folgen können.
Das Programm ist aber öffentlich und wendet sich an alle Interessierten. Der Eintritt ist frei. Örtliche Veranstalter sind die Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau und die Evangelische Versöhnungskirche Dachau.
Für den vom Internationalen Dachau Komitee (CID) und vom Niederländischen Generalkonsulat und der Stadt Dachau unterstützten Auftritt in Dachau wurden die Texte des Theaterstücks aus dem Niederländischen ins Englische übersetzt, damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Internationalen Jugendbegegnung, die zeitgleich im Jugendgästehaus Dachau stattfindet, der Aufführung folgen können.
Das Programm ist aber öffentlich und wendet sich an alle Interessierten. Der Eintritt ist frei. Örtliche Veranstalter sind die Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau und die Evangelische Versöhnungskirche Dachau.
Nach dem Konzert mit Texten und Kompositionen der Jugendlichen und ihrer Dozenten in der Klosterkirche begeben sich Künstler und Publikum auf den Weg über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers zur Kirche Heilig Kreuz an der Sudetenlandstraße. Im Innenhof der Kirche führt dann die Theatergruppe, zu der auch Jugendliche aus Uddevalla (Schweden) gehören, ein Stück frei nach dem Drama „Bent“ von Martin Sherman auf.
Die fiktive Geschichte handelt von zwei homosexuellen Häftlingen im KZ Dachau. Max versucht alles, um nicht den „Rosa Winkel“ tragen zu müssen. – Im Herbst 1934 wurden nach einer ersten Razzia in München 48 schwule Männer ins Konzentrationslager Dachau verschleppt. Insgesamt stigmatisierte die SS zwischen 5.000 und 15.000 Männer, die aufgrund ihrer Homosexualität in Konzentrationslager verschleppt wurden, etwa ab 1938 mit dem „Rosa Winkel“. Ihre Todesrate war überdurchschnittlich hoch. Kein Wunder: Sie wurden von SS-Männern besonders gequält und waren oft auf sich allein gestellt, von Mithäftlingen gemieden, auf Abstand gehalten, weil sie „anders“ waren. – Im Lager lernt Max dann den Mithäftling Horst näher kennen, der voller Stolz seinen rosa Winkel trägt. Trotz der täglichen Schikanen und obwohl sich beide nicht ein einziges Mal berühren können, verlieben sie sich ineinander. Beim sinnlosen Steineschleppen kommen sie sich nahe. Ihre Liebe hat aber keine Chance: Horst wird erschossen, als er die Ausführung eines verbrecherischen Befehls verweigert und den SS-Mann angreift. Max begräbt seinen Freund, heftet sich einen „Rosa Winkel“ an, kennzeichnet sich somit selbst als Homosexuellen, und stürzt sich in den elektrisch geladenen Zaun.
Die fiktive Geschichte handelt von zwei homosexuellen Häftlingen im KZ Dachau. Max versucht alles, um nicht den „Rosa Winkel“ tragen zu müssen. – Im Herbst 1934 wurden nach einer ersten Razzia in München 48 schwule Männer ins Konzentrationslager Dachau verschleppt. Insgesamt stigmatisierte die SS zwischen 5.000 und 15.000 Männer, die aufgrund ihrer Homosexualität in Konzentrationslager verschleppt wurden, etwa ab 1938 mit dem „Rosa Winkel“. Ihre Todesrate war überdurchschnittlich hoch. Kein Wunder: Sie wurden von SS-Männern besonders gequält und waren oft auf sich allein gestellt, von Mithäftlingen gemieden, auf Abstand gehalten, weil sie „anders“ waren. – Im Lager lernt Max dann den Mithäftling Horst näher kennen, der voller Stolz seinen rosa Winkel trägt. Trotz der täglichen Schikanen und obwohl sich beide nicht ein einziges Mal berühren können, verlieben sie sich ineinander. Beim sinnlosen Steineschleppen kommen sie sich nahe. Ihre Liebe hat aber keine Chance: Horst wird erschossen, als er die Ausführung eines verbrecherischen Befehls verweigert und den SS-Mann angreift. Max begräbt seinen Freund, heftet sich einen „Rosa Winkel“ an, kennzeichnet sich somit selbst als Homosexuellen, und stürzt sich in den elektrisch geladenen Zaun.
Am Ende der Aufführung findet ein symbolisches Gedenken für die NS-Opfer in den Konzentrationslagern statt.
Am ROC (Regionales Ausbildungszentrum) Friese Poort erhalten derzeit etwa 12.000 Jugendliche und Erwachsene eine Berufsausbildung. Der Unterricht findet in Leeuwarden, Dokkum und drei weiteren nordniederländischen Standorten statt. Auf der Grundlage christlicher Werte will das ROC Friese Poort ein Treffpunkt für Menschen aus verschiedenen Kulturen sein. Das Bildungsangebot umfasst unter anderem technische, kaufmännische und soziale Berufe, aber auch die Ausbildungsrichtungen Medien, Kunst und Kultur.
Weitere Informationen und Pressefoto:
Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau
Alte Römerstr. 87, D-85221 Dachau, Tel. 081 31-136 44 (Sekretariat) oder 081 31-27 26 01 (Pfr. Mensing)
pfarrer.mensing@t-online.de / www.versoehnungskirche-dachau.de
Gefördert von:
- Comiteé International de Dachau
www.comiteinternationaldachau.com
- Generalkonsulat der Niederlande in München
http://mun.niederlandeweb.de/de/content/Muenchen/Home/start_html
- Stadt Dachau - Amt für Kultur, Tourismus und Zeitgeschichte
www.dachau.de/Kultur-Tourismus-und-Zeitgeschichte.381.0.html
Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau
Alte Römerstr. 87, D-85221 Dachau, Tel. 081 31-136 44 (Sekretariat) oder 081 31-27 26 01 (Pfr. Mensing)
pfarrer.mensing@t-online.de / www.versoehnungskirche-dachau.de
Gefördert von:
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Dokumente:
Handzettel zum Download (DIN A 5 / 4 Seiten
Festgottesdienst zum 50. Weihetag der Todesangst-Christi-Kapelle

Vor 50 Jahren wurde auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau
Im Anschluß an den Gottesdienst wird die neu gestaltete Vitrine
mit liturgischen Gegenständen aus dem Priesterblock des ehemaligen Konzentrationslagers
im Klosterhof des Karmel Heilig Blut ihrer Bestimmung übergeben.
5. August 1960
zum Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Greueltaten und zur Mahnung die
TODESANGST-CHRISTI-KAPELLE
errichtet und im Rahmen des Eucharistischen Weltkongresses in München
durch Weihbischof Johannes Neuhäusler geweiht.
Er war selbst von Juli 1941 bis zur Befreiung als Sonderhäftling im KZ Dachau inhaftiert gewesen.
Zum 50. Jahrestag der Weihe
‑ im 65. Jahr nach der Befreiung des Konzentrationslagers ‑
feiern wir einen Gottesdienst.
‑ im 65. Jahr nach der Befreiung des Konzentrationslagers ‑
feiern wir einen Gottesdienst.
mit liturgischen Gegenständen aus dem Priesterblock des ehemaligen Konzentrationslagers
im Klosterhof des Karmel Heilig Blut ihrer Bestimmung übergeben.
5. August 1960
Weihe der
Todesangst-Christi-Kapelle
im ehemaligen Konzentrationslager Dachau
durch Weihbischof Dr. Johannes Neuhäusler
im Rahmen des Eucharistischen Weltkongresses in München
Todesangst-Christi-Kapelle
im ehemaligen Konzentrationslager Dachau
durch Weihbischof Dr. Johannes Neuhäusler
im Rahmen des Eucharistischen Weltkongresses in München
Zum Gottesdienst anläßlich des
50. Jahrestages der Weihe
am Sonntag, 8. August 2010 um 9.30 Uhr
mit Erzbischof Dr. Reinhard Marx
laden herzlich ein
|
Ludwig Schmidinger
|
Sr. Dr. Enikö Peter OCD
|
P. Klaus Spiegel OSB
|
|
Bischöflicher Beauftragter
für KZ‑Gedenk-stättenarbeit |
Priorin
des Karmel Heilig Blut Dachau |
Kirchenrektor
im Karmel Heilig Blut Dachau |
Links:
Informationen zum Eucharistischen Weltkongress 1960
Dokumente:
Einladung zum Gottesdienst
Gebet in der Todesangst-Christi-Kapelle

Die Katholische Seelsorge und der Karmel an der KZ-Gedenkstätte laden ein jeweils am 1. Freitag im Monat, 14.30 Uhr in der Todesangst-Christi-Kapelle.
Im Mittelpunkt dieser Andachten stehen das Gedenken und das Gebet um Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit; sie sind meist konkreten Persönlichkeiten bzw. Porträts von ehemaligen Häftlingen des Konzentrationslagers gewidmet.
Die Andacht bezieht jeweils mit einer Stille das Läuten der Glocke an der Kapelle um 14.50 Uhr ein und mündet in das Stundengebet (Non) der Schwestern in der Kirche im Karmel-Kloster „Heilig Blut“.
Die Andacht wird jeweils mit einer Stille das Läuten der der Glocke an der Kapelle um 14.50 Uhr einbeziehen und in das Stundengebet (Non) der Schwestern in der Kirche im Karmel-Kloster „Heilig Blut“ münden.
Datum: 6. August | 3. September | 1. Oktober | 5. November | 3. Dezember
Zeit: jeweils 14.30 Uhr
Ort: Todesangst Christi Kapelle
Im Mittelpunkt dieser Andachten stehen das Gedenken und das Gebet um Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit; sie sind meist konkreten Persönlichkeiten bzw. Porträts von ehemaligen Häftlingen des Konzentrationslagers gewidmet.
Die Andacht bezieht jeweils mit einer Stille das Läuten der Glocke an der Kapelle um 14.50 Uhr ein und mündet in das Stundengebet (Non) der Schwestern in der Kirche im Karmel-Kloster „Heilig Blut“.
Die Andacht wird jeweils mit einer Stille das Läuten der der Glocke an der Kapelle um 14.50 Uhr einbeziehen und in das Stundengebet (Non) der Schwestern in der Kirche im Karmel-Kloster „Heilig Blut“ münden.
Datum: 6. August | 3. September | 1. Oktober | 5. November | 3. Dezember
Zeit: jeweils 14.30 Uhr
Ort: Todesangst Christi Kapelle
Dokumente:
Handzettel / Plakat
