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Veranstaltungen

 
Januar bis Juli 2017

Jahresprogramm zum Download




Dokumente:
Programm 2017_01-07
 
Jeden 1. Freitag im Monat | 14.30 Uhr

Gebet in der Todesangst-Christi-Kapelle

Die Katholische Seelsorge und der Karmel an der KZ-Gedenkstätte laden ein jeweils am 1. Freitag im Monat, 14.30 Uhr in der Todesangst-Christi-Kapelle.

Im Mittelpunkt dieser Andachten stehen das Gedenken und das Gebet um Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit; sie sind meist konkreten Persönlichkeiten bzw. Porträts von ehemaligen Häftlingen des Konzentrationslagers gewidmet.
Die Andacht bezieht jeweils mit einer Stille das Läuten der Glocke an der Kapelle um 14.50 Uhr ein und mündet in das Stundengebet (Non) der Schwestern in der Kirche des Karmel Heilig Blut.

2016
Datum:
   3. März | 7. April: -> 16.00 Uhr Kreuzweg | 5. Mai | 2. Juni
               7. Juli | 4. August | 1. September | 6. Oktober | 3. Novemberr | 1. Dezember
Zeit:        jeweils 14.30 Uhr
Ort:         Todesangst Christi Kapelle


 
Jeden Freitag | 12.30 Uhr

Ökumenisches Versöhnungsgebet
unter dem Nagelkreuz von Coventry

Am 8. Mai 2012, dem Jahrestag des Kriegsendes in Europa, hat Canon (Domkapitular) David Porter von der Kathedrale von Coventry, die 1940 von deutschen Bombern zerstört wurde, ein Nagelkreuz von dort für die Ökumenische Gemeinschaft der Evangelischen Versöhnungskirche und der Katholischen Seelsorge in der KZ-Gedenkstätte Dachau überbracht.

Wir sind damit Teil der weltweiten Nagelkreuzgemeinschaft.
Jeden Freitag um 12.30 Uhr laden wir  gemeinsam mit den Kollegen von der Evangelischen Versöhnungskirche zum Versöhnungsgebet von Coventry ein.
Wir freuen uns über weitere Mitwirkende!

Ort: Versöhnungskirche oder Todesangst-Christi-Kapelle


Links:
Nagelkreuzgemeinschaft
Verschiedene Informationen

Dokumente:
Pressebericht von der Übergabefeier des Nagelkreuzes
Predigt von Canon David Porter am 8. Mai 2012 bei der Übergabe des Nagelkruzes
 
Donnerstag, 16. Februar 2017 | 19.30 Uhr | Karmel Heilig Blut Dachau, Alte Römerstraße 91

Die Welt der Vorurteile | Lesung und Gespräch mit Ágnes Heller

Ágnes Heller, Jahrgang 1929, entging dem Holocaust in Budapest nur knapp. Sie beteiligte sich aktiv an der ungarischen Revolution von 1956. Nach langer politischer Unterdrückung emigrierte sie 1977 als Professorin für Soziologie nach Melbourne. 1986 wurde sie Nachfolgerin von Hannah Arendt auf deren Lehrstuhl für Philosophie in New York.
Ágnes Heller lebt heute in New York und Budapest. In ihrem Buch „Die Welt der Vorurteile – Geschichte und Grundlagen für Menschliches und Unmenschliches“ (2014) zeigt sie, unter welchen Umständen Vorurteile entstehen können.
Sie fragt nach gesellschaftlichen und psychologischen Voraussetzungen und analysiert die grundlegenden Vorurteile der Moderne.In Lesung und Gespräch führt die Grande Dame der Philosophie vor Augen, was sie auch persönlich im 20. und 21. Jahrhundert erlebt hat und noch erlebt: einen ganzen Kosmos von Vorurteilen.

Kooperation mit: Evangelische Versöhnungskirche und Karmel Heilig Blut


Links:
Heller, Agnes
Agnes Heller auf Wikipedia
 
Mittwoch, 15. März 2017 | 19.00 Uhr | KZ-Gedenkstätte Dachau, Filmsaal | Alte Römerstraße 75

Ernst Grube — Zeitzeuge. Von einem, der nicht aufgibt
Filmvorführung mit Gespräch

Ernst Grube ist einer der bekanntesten Münchner Zeitzeugen der NS-Diktatur. Er erlebte seine Kindheit in der bayerischen Landeshauptstadt als einer, der ausgegrenzt wurde, in Lagern mitten in München leben und den gelben Stern tragen musste. Zusammen mit ihrer jüdischen Mutter wurden die drei Grube-Kindern 1945 nach Theresienstadt deportiert. Bis heute ist Ernst Grube unermüdlich als Zeitzeuge an Gedenkstätten, in Schulen, bei Vereinen und in Bildungseinrichtungen aktiv.
Er nimmt das Vermächtnis der NS-Opfer ernst: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg lautet seine Botschaft.
Seit Jahrzehnten wirkt Ernst Grube auch im Umfeld der KZ-Gedenkstätte Dachau mit: Im Präsidium der Lagergemeinschaft, im Kuratorium der Evangelischen Versöhnungskirche, im Vorstand des Fördervereins für Internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit, bei der Internationalen Jugendbegegnung, im Max-Mannheimer-Haus, im Kuratorium der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, am Runden Tisch für Zeitgeschichte und am Runden Tisch gegen Rassismus.
Der 60-minütige Dokumentarfilm von Christel Priemer und Ingeborg Weber begleitet Ernst Grube. Entstanden ist ein berührendes Portrait über den Münchner Juden und Kommunisten Ernst Grube und ein Zeichen für Toleranz, Freundlichkeit und Abkehr von Gewalt und Krieg.
Nach der Filmvorführung gibt es ein Gespräch mit Ernst Grube und Christel Priemer (Regisseurin). Die Moderation des Abends liegt bei Dr. Gabriele Hammermann (Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau) und bei Kirchenrat Dr. Björn Mensing (Evang. Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau).
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Veranstalter: Dachauer Forum e.V. (Kath. Kreisbildungwerk; Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau; Förderverein für Internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit in Dachau; Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau; KZ-Gedenkstätte Dachau (Stiftung Bayerische Gedenkstätten); Lagergemeinschaft Dachau; Max-Mannheimer-Haus Dachau; Stadt Dachau; angefragt: Runder Tisch gegen Rassismus Dachau


 
Ab sofort

Kriegsmäler in München – eine neue APP!
für realen und / oder virtuellen Stadtrundgang

Die App „Kriegsmäler“ bietet eine Auswahl katholischer, evangelischer und jüdischer Denkmäler aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg an ihren historischen Standorten in München. Der besondere Fokus liegt auf der Deutung der Text-, Bild- und Symbolsprache des jeweiligen Denkmals, durch die sich die Vertreter der Religionsgemeinschaften in der damaligen gesellschaftlichen Debatte um Krieg und Frieden positionierten.
Die zwölf Standorte können über eine interaktive Karte erschlossen werden. Begleittexte, historische Abbildungen, aktuelle Fotos und Audiokommentare geben ausführliche Hintergrundinformationen. Eine Einleitung und ein zusammenfassender Kommentar erleichtern die historische Einordnung. Ein vollständiges Nachweisverzeichnis ermöglicht die weitere Vertiefung.
Die integrierte Navigationsfunktion und die Einbindung von „Google Street View“ erlauben einen virtuellen oder realen Stadtrundgang durch München.

WISSENSCHAFTLICHE KONZEPTION:
Prof. Dr. Andreas Holzem, Dr. Antonia Leugers  |  Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte | Eberhard Karls Universität Tübingen  |  www.uni-tuebingen.de > Fakultäten > Katholisch-Theologische Fakultät > Lehrstühle > Mittlere und Neuere Kirchengeschichte

ENTWICKLUNG, BEARBEITUNG, DESIGN / GESTALTUNG:
Sebastian Offergeld M.A.
Offergeld Applications - Neue Wege digitaler Wissensvermittlung – München
www.offergeld-applications.de

FÖRDERUNG:
Diese App ist im Rahmen des DFG-Projekts „Katholische Kriegsfriedensdiskurse (1914/18-1939/45). München zwischen kulturellem Pluralismus und ‚Hauptstadt der Bewegung’“ am Lehrstuhl für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der Eberhard Karls Universität Tübingen entstanden und wurde unter Verwendung der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Verfügung gestellten Mittel publiziert.
Die Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau / Fachbereich Erinnerungs- und Gedenk-stättenarbeit und die Theologische Hochschule der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Augusta-na, haben die Virtuelle Ausstellung finanziell gefördert.
Wir danken der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Frau Dr. h.c. Charlotte Knobloch, für die freundliche Erlaubnis, auf dem Neuen Israelitischen Friedhof München fotografieren zu dürfen.
Wir danken allen Inhabern von Bildrechten für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung. Die Autoren dieser App haben sich bemüht, die Inhaber der Rechte an den veröffentlichten Abbildungen ausfindig zu machen. Dies ist nicht in allen Fällen gelungen. Die Autoren erklären sich deswegen nach den üblichen Regularien zur Abgeltung solcher Rechte bereit, falls diese nachgewiesen werden können.

HINWEISE ZUR APP "KRIEGSMAELER"
Zitierweise: Andreas Holzem, Antonia Leugers, Axel Töllner, Kriegsmäler der Religionsgemeinschaften in München. Eine Auswahl der Jahre 1921 bis 1937. (Stand: 1. August 2015). APP "Kriegsmäler"
Im nächsten Jahr wird ein Buch mit ausführlicherem Darstellungsteil zu den Kriegsmälern erscheinen.
Alle historischen Abbildungen wurden aus archivrechtlichen Schutzvorgaben in niedriger Auflösung aufgenommen. Der Abbildungsnachweis ist unter dem Zeichen ? in Kurzform, bei den Nachweisen (Abbildungen, Literatur, Archive, Auskünfte) jeweils ausführlich mit Signatur belegt.
Das Impressum (i) enthält alle rechtlich relevanten Informationen.



Links:
LINK zur APP Kriegsmäler in München im App Store
LINK zur APP Kriegsmäler in München bei Google
LINK zu Offergeld Applications
 
Dienstag, 23. bis Samstag, 27. Mai 2017

TAGE in AUSCHWITZ und KRAKAU

Der Name ‚Auschwitz‘ ist durch die Verbrechen, die durch das Deutsche Reich an Millionen von Menschen aus ganz Europa verübt worden sind, zum Begriff für fabrikmä-ßigen Massenmord geworden. Männer, Frauen, Kinder vor allem jüdischer Abstammung, aber auch aufgrund an-derer Ausgrenzungsmerkmale für die Vernichtung be-stimmte Menschen wie Sinti und Roma, wie Behinderte und viele andere mehr wurden systematisch ermordet.
Die Fahrt will einerseits eine Begegnung mit dem Ort und seiner Geschichte ermöglichen – sowie andererseits durch den Besuch von Krakau aufzeigen, wie sehr all das im zeitlichen / geschichtlichen und räumlichen / geo-graphischen Umfeld einer faszinierenden und reichen Kultur verübt worden ist. Dabei werden auch Fragen und Aspekte für eine geistlich-existentielle Auseinander-setzung zum Tragen kommen.

Anmeldeschluss: Dienstag, 28. Februar 2017
Näheres in der Ausschreibung (Faltblatt - pdf) - siehe LINK
Alle Plätze belegt.


Dokumente:
Ausschreibung und Anmeldeformular für Auschwitzreise
 
Nach Vereinbarung | Treffpunkt Hofstatt - Innenhof

Der Gerade Weg gegen Hitler
auf den Spuren von Dr. Fritz Gerlich
- von den Nationalsozialisten ermordeter Journalist

Geführter Rundgang mit u.a. folgenden Stationen 
ehemaliges SZ‑Gebäude |  Hofstatt, Ettstraße (Polizeipräsidium) | Pater-Rupert-Mayer-Museum (Bürgersaalkirche) | Dom.
Referent:  Georg Walser   ||   Dauer: ca. 2 Stunden
In der von ihm herausgegebenen Zeitung "Der gerade Weg" hatte Fritz Gerlich u.a. am 31. Juli 1932 geschrieben „Nationalsozialismus heißt: Lüge, Hass, Brudermord und grenzenlose Not.”Schon am 9. März 1933 wurde er in seinen Redaktionsräumen von den Nationalsozialisten mißhandelt und verhaftet, im Polizei-Gefängnis in der Ettstraße im Mai 1933 fast totgeschlagen und zum Selbstmord aufgefordert.
Am 30. Juni 1934 wurde er von der Ettstraße in das Konzentrationslager Dachau verschleppt und dort noch in derselben Nacht ermordet.

Führung - auch für Gruppen - auf Anfrage auch über STATTreisen-München (siehe LINK)
Preise für offene Rundgänge:
Standardpreis:    € 11,-   | Ermäßigter Preis: €   9,- (ermäßigt für Senioren und Studenten)
Karten sind am Treffpunkt erhältlich!

Das Bayerische Fernsehen brachte im Juni 2014 eine zu Gerlich - der Rundgangsleiter Georg Walser kommt mehrfach zu Wort (siehe LINK - leider nicht mehr in der Mediathek)


Links:
Treffpunkt Hofstatt
LINK zum MÜNCHNER BILDUNGSWERK
LINK zu STATTREISEN
Dokumentation des BR zu Fritz Gerlich
Arbeitshilfe von www.filmwerk.de zum Film
 
verschiedene Termine im Jahr 2016

Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Dachau

Die KZ-Gedenkstätte Dachau und deren Bildungsabteilung führen z.T. regelmäßige Veranstaltungen durch; soweit sie nicht hier erscheinen, sind sie auf der homepage der KZ-Gedenkstätte angekündigt.

Zeitzeugengespräche | Themenführungen | Vorträge | Buchvorstellung


Links:
Veranstaltungen der KZ-Gedenkstätte Dachau